Landkreis Peine : Kulturentwicklungsplanung : Kulturentwicklungsplanung

Kulturentwicklungsplanung im Landkreis Peine

Der Landkreis Peine hat sich mit seinen acht Gemeinden und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim auf den Weg einer Kulturentwicklungsplanung gemacht. Ziel ist es, die vielfältigen kulturellen Angebote aus den Bereichen Theater, Tanz, Musik, BildendeKEP Peinr Land Kunst, Bibliotheken, sowie Museen/Sammlungen/Ausstellungen, Heimatpflege und Denkmalschutz des Landkreises systematisch zu erfassen und auf Grundlage dieser Ergebnisse Entwicklungsperspektiven zu entwerfen.

Die Kulturentwicklungsplanung bietet allen Kulturschaffenden und Kulturinteressierten des Landkreises die Chance, gemeinsam Perspektiven für die kulturelle Entwicklung des Landkreises zu entwerfen. Es geht dabei auch um die Gestaltung politischer Rahmenbedingungen, die ein reiches kulturelles Angebot ermöglichen, das zu einem lebenswerten Peiner Land auch in Zukunft wesentlich beitragen wird.


Das Projektteam der Universität Hildesheim, das Kulturbüro des Landkreises und die Gemeinden des Landkreises laden alle Kulturschaffenden – Künstlerinnen und Künstler sowie Vertreter von Kulturinitiativen – zu einem „Heimspiel: Kultur“ (19.30-22 Uhr) in allen acht Gemeinden ein:

Datum Gemeinde Veranstaltungsort
Di., 31.01.12 Lahstedt Alte Stellmacherei
Di., 07.02.12 Wendeburg Spielhous Bortfeld
Di., 14.02.12 Edemissen Kunsttreff Abbensen
Di., 21.02.12 Ilsede Komed
Di., 28.02.12 Lengede Bürgerhaus
Mi., 29.02.12 Vechelde Bürgerzentrum
Mo.,12.03.12 Hohenhameln Hummers Kultursalon
Mi., 14.03.12 Peine Forum Peine

Ziel des Abends ist es, über die Kulturentwicklungsplanung zu informieren und über die Möglichkeiten, die dadurch entstehen, ins Gespräch zu kommen. Zudem wird das neue Kulturbüro mit seinem Leiter Manfred Pape vorgestellt und die geleistete kulturelle Arbeit wird durch eine Fragebogenerhebung dokumentiert.

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Die Fragebögen können Sie auch hier herunterladen:

Fragebogen Künstler
Fragebogen Kulturträger


Zukunfstag: Kultur

Die Bestandsaufnahme der Kulturentwicklungsplanung im Peiner Land ist abgeschlossen. Das Projektteam der Universität Hildesheim lädt alle Kulturschaffenden und Kulturinteressierten zur Präsentation und Diskussion der Ergebnisse ins Forum Peine ein.  
                                              Ort: Forum Peine
                                             Zeit: Mittwoch, 5. September 2012, 18-22.00 Uhr


Die Analyse der Bestandsaufnahmen hat die folgenden zentralen kulturpolitischen Handlungsfelder identifiziert:

1. Stärkung ehrenamtlicher Kulturträger
Die ehrenamtlich Aktiven tragen einen wichtigen Teil des kulturellen Lebens des Peiner Landes. Die bisherigen Förderstrukturen tragen dem zu wenig Rechnung. Es gilt insbesondere Strukturen für Vernetzung, Informations- und Know-How-Weitergabe zu schaffen.

2. Profilierung und Weiterentwicklung der bestehenden, öffentlich finanzierten Kultureinrichtungen
Die öffentlich finanzierten Kultureinrichtungen sind wesentlicher und unverzichtbarer Bestandteil der kulturellen Infrastruktur des Peiner Landes. Es gilt allerdings, sie inhaltlich zu profilieren und über organisatorische Veränderungen zu diskutieren, die den Kultureinrichtungen mehr Planungssicherheit und größere Handlungsspielräume verschaffen.

3. Aufbau interkommunaler Zusammenarbeit im Bereich Kultur
Die Aufgaben einer umfassenden Kulturförderung, die neben finanziellen Möglichkeiten Vernetzung, Information und Know-How bietet, können nur durch eine interkommunale Zusammenarbeit geleistet werden.

4. Konzeption Sammlungs- und Museumslandschaft Peiner Land
Die bisherigen Überlegungen zu einer Sammlungs- und Museumslandschaft behindern bisher eher die Entwicklung einzelner Standorte, als dass sie sie befördern. Es gilt, die Möglichkeiten und Grenzen einer gemeinsamen Planung der unterschiedlichen Akteure zu bestimmen und dann die Entwicklung der einzelnen Standorte voranzutreiben.

5. Stärkung Kultureller Bildung
Die Bedeutung Kultureller Bildung wird im Moment nicht nur vielfältig diskutiert, sondern auch durch erhebliche Fördermittel durch Bund und Länder manifestiert. Es gilt zu klären, wie die unterschiedlichen Akteure – Kultureinrichtungen und Kulturinitiativen, Künstlerinnen und Künstler, die Jugendhilfe und die Schulen und Kindergärten im Peiner Land – so zusammenarbeiten können, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche von guten Angeboten Kultureller Bildung profitieren.

6. Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Die Ausgangslage für ein Marketing der Kulturträger im Peiner Land ist nicht einfach: In der näheren Umgebung gibt es mit Hannover, Braunschweig, Hildesheim, Wolfsburg, Wolfenbüttel und Celle sechs Städte mit Kulturangeboten, die überregionale Bedeutung haben. Ein sinnvoller Ausgangspunkt ist es daher, „Kultur vor Ort“ in den Mittelpunkt der Überlegungen zu stellen und über „Peiner Nischen“ nachzudenken.


Programm des Zukunftstag: Kultur

18.00 Uhr Ankunft mit Empfang eines persönlichen Exemplars des Berichtes

18.20 Uhr Begrüßung

18.30 Uhr Präsentation des Berichtes und der wichtigsten Ergebnisse der Bestandsaufnahme

19.15 Uhr Zwischenpause: Getränke und Gespräche

20.00 Uhr Diskussion und Ideensammlung für drei Entwicklungsteams:
               „Netzwerk Kulturträger Peiner Land“
               „Kulturelle Bildung“
               „Marketing und Öffentlichkeitsarbeit“

21.30 Uhr Vorstellung der Ergebnisse der drei Diskussionsrunden


Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis Mittwoch, den 29.8.2012, bei unserer Mitarbeiterin Leonie Branz unter folgender Email-Adresse für den „Zukunftstag: Kultur“ – die Teilnahme ist kostenlos – an: branzl@uni-hildesheim.de

Den Zwischenbericht zur Kulturentwicklungsplanung im Peiner Land 5. September 2012 finden Sie hier:  Bestandsaufnahme KEP LK Peine [PDF: 2 MB]  .

 
Um die Umsetzung dieses Zukunftskonzept zu befördern, wird das Projektteam der Universität Hildesheim ein weiteres halbes Jahr die Kulturentwicklung im Landkreis Peine begleiten und evaluieren. Das Institut für Kulturpolitik wird seine Arbeit im August 2013 mit einem Bericht, der neben der Stärken/Schwächen-Analyse, die erarbeiteten Ziele,  Perspektiven und Maßnahmen sowie weitere Empfehlungen für die Umsetzung enthält, beenden.  Im Anschluss daran wird das neu entstandene Kulturbüro im Landkreis Peine den Prozess der Kulturentwicklung in enger Abstimmung mit den Gemeinden weiter vorantreiben.

Ansprechpartner sind:

Dr. Tobias Fink
Institut für Kulturpolitik
Stiftung Universität Hildesheim
Marienburger Platz 22, 31141 Hildesheim
Tel.: 05121-927 79 41
E-Mail: tobias.fink@uni-hildesheim.de

im Landkreis Peine:

Manfred Pape
Kulturbüro/Fachdienst Schule Kultur und Sport
Burgstrasse 1, 31224 Peine
Tel.: 05171-401 3003
E-Mail: m.pape@landkreis-peine.de