
Die offene Pforte im Landkreis Peine
Gartenkultur im privaten Bereich - Bürgerinnen und Bürger öffnen ihre Gärten für Besucher, um Erfahrungen auszutauschen und Anregungen zu geben.
Die Idee kommt ursprünglich aus England und wird auch in Deutschland in vielen Gebieten praktiziert. So auch z.B. im Großraum Hannover, wo schon seit einigen Jahren unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Herbert Schmalstieg das städtische Grünflächenamt die Organisation übernommen hat.
In Peine entstand die Idee zu einer eigenen Offenen Pforte in der Diskussion nach einem Vortrag zur naturnahen Gartengestaltung, der im Rahmen einer Ausstellung zum ökologischen Bauen stattfand (Planungsgruppe digitalis Hannover, Gartengestaltung mit der Natur, www.pg-digitalis.de ).
Das Agenda21-Büro des Landkreises Peine hat 2001 die Idee aufgegriffen und mit persönlichen Anfragen und Aufrufen in der Presse 22 Gärten zusammenbekommen, die im ersten Jahr zur Besichtigung geöffnet wurden. Aufgrund des großen Erfolges wurde die Aktion in den Folgejahren fortgesetzt. In 2005 waren 30 Gärten dabei.
„Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er fordert das, was in unserer Gesellschaft am kostbarsten geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum.“ (Prof. Dr. Dieter Kienast, Landschaftsarchitekt aus Zürich)
Der private Luxus eines schönen Gartens wird unter dem Motto „Offene Pforte“ auch im Landkreis Peine öffentlich gemacht. Gartenbesitzer ermöglichen anderen Gartenliebhabern einen Einblick in ihr privates Kleinod. Der passionierte Gartenfreund kann sich vor Ort mit Gleichgesinnten zum persönlichen und fachlichen Austausch treffen. Hier werden die sehenswerten Ergebnisse langjähriger Erfahrung präsentiert; man darf genießen und fachsimpeln und erhält darüber hinaus wertvolle Praxistipps und interessante Anregungen für seinen eigenen Garten.
Die Idee der Offenen Pforte stammt aus England: ursprünglich verfolgte man mit der Öffnung interessanter Gärten für die Bevölkerung das Ziel, einen wohltätigen Hilfsfonds finanziell zu unterstützen. Diese Idee mutierte im Laufe der Zeit zu einer gartenkulturellen Bewegung, die sich von England über Wales nach Schottland ausbreitete. Die Idee findet mittlerweile auch in Deutschland Nachahmer. Den Anfang machte 1989 die Offene Pforte in Hannover.
Seit 2001 gibt es nun auch im Landkreis Peine die Offene Pforte. Sie wird hier vom Agenda21-Büro organisiert. Im Sinne der Agenda 21 sind die sozialen Kontakte und das Angebot zu wohnortnaher Freizeitgestaltung und Erholung. Es wird kein bestimmter Gartentyp propagiert; wer seinen Garten zeigen möchte, kann mitmachen. Voraussetzung ist nur, dass die Fläche außerhalb der Offenen Pforte nicht regulär für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
Ein Hinweis an alle Hundebesitzer: Leider gab es mehrfach negative Vorkommnisse mit Hunden. Ihr Hund muss deshalb leider bei den Gartenbesichtigungen draussen bleiben.
Und: Gartenbesichtigungen auf Inline-Skatern sind nicht möglich. Wer auf Inlinern ankommt, sollte sich bitte Schuhe zum Wechseln mitbringen.
Das aktuelle Programm finden Sie unter:
Offene Pforte Peine
Informationen zur Offene Pforte Braunschweig finden Sie unter: