
Baden und Wassersport zählen zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten!
Damit Baden ein Vergnügen bleibt, ist es wichtig, dass die hygienische Wasserqualität engmaschig überwacht wird, damit ein Erkrankungsrisiko möglichst ausgeschlossen werden kann.
Durch Menschen und Tiere können zum Beispiel Viren, Bakterien, Einzeller und Würmer direkt über Fäkalien oder indirekt über Abwässer oder Abschwemmungen in die Badeseen gelangen. Die Folgen für den Menschen, wenn er mit diesen Krankheitserregern in Berührung kommt, sind vielfältig. Sie reichen von Durchfall, Erbrechen, Übelkeit, Fieber, Hautausschlägen, Atemwegsinfektionen bis hin zu teils lebensgefährlichen Organschäden.
Nicht nur der Mensch bringt direkt oder indirekt Fäkalkeime in Badegewässer ein. Wasservögel tragen erheblich zur Gewässerverschmutzung bei.
Unnatürlich große Ansammlungen von Wasservögeln können gerade bei kleineren Badeseen dazu führen, dass die Selbstreinigung versagt. Die Fracht an derartigen Fäkalbakterien, die durch eine einzige Ente ins Gewässer gelangen kann, entspricht der von mehreren Menschen.
Schuld an derartig hoher Populationsdichte ist oft das unvernünftige Füttern. Nicht selten werden große Mengen an Brotresten am Ufer ausgelegt. Neben den Wasservögeln werden hierdurch zusätzlich auch Ratten angelockt.
Nach folgenden Kriterien werden die Badegewässer untersucht:
Da die meisten Erreger durch Verschlucken von Fäkalien(-verschmutzten) Wasser übertragen werden, ist es üblich, den Belastungszustand eines Gewässers über sog. ,, Indikatorkeime’’ zu bestimmen. Hierzu zählen vor allem Escherichia coli (,,Fäkalcoliforme’’), andere Enterobakterien (,,Gesamtcoliforme’’) sowie Fäkalstreptokokken (,,Enterokokken“).
So sorgen wir für Ihre Sicherheit:
Zur Überwachung sind regelmäßige mikrobiologische, aber auch chemische und physikalische Untersuchungen vorgeschrieben. Die mikrobiologischen Untersuchungen vor allem Aussagen zu einer infektionshygienischen Gefährdung zu lassen.
Werden die Leitwerte eingehalten, ist das Baden unbedenklich. Bei Leitwertüberschreitungen ist Baden noch möglich, aber die Wasserqualität ist nicht mehr optimal. Grenzwertüberschreitungen sind als deutliche Warnhinweise für eine fäkale Kontamination zu werten.
Bestimmte Seen sind als so genannte "EU-Badegewässer" qualifiziert. Für sie gelten europaweit die gleichen Kriterien. Voraussetzung ist, dass während der Badesaison vom 15. Mai bis 15. September täglich mit einer bestimmten Anzahl von Badegästen zu rechnen ist. Im Landkreis Peine sind dies der Eixer See, der Wehnser See, der Kiessee Wipshausen, das Naturfreibad Bettmar sowie der Pfannteich in Hohenhameln.
Um die Badegewässerprofile für die einzelnen EU-Badeseen einzusehen, klicken Sie bitte auf den Namen des Sees:
Weiterführende Informationen und eine Karte der Messwerte der Badegewässer sind unter
zu finden.
Außerdem haben wir für Sie ein Merkblatt zur Badedermatitis erstellt.