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Landkreis Peine
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22.12.2020

Bündnis gegen Depression sendet digital

Das Bündnis gegen Depression Peine ist seit acht Jahren Teil einer bundesweiten Initiative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Wissen und das Verständnis zum Thema Depression in der Bevölkerung zu erweitern.

Daher veranstaltete das Peiner Bündnis in den vergangenen Jahren regelmäßig rund um den 10. Oktober, dem internationalen Tag der seelischen Gesundheit, die Peiner Wochen der seelischen Gesundheit, um mit vielerlei Arten von Veranstaltungen (z.B. Konzerte, Kabaretts, Lesungen, Vorträge) über das Thema psychische Störungen und Depression zu informieren und das Thema aus der Tabuzone zu holen. Denn das ist weiterhin bitter nötig, betont Claudia Brasse, Mitarbeiterin des Gesundheitsamts Peine und Geschäftsführerin des Peiner Bündnisses gegen Depression: „Psychische Erkrankungen gehören raus aus der Schmuddelecke. Sie bedürfen vielmehr einer besonderen gesellschaftlichen Beachtung. Jeder 5. Bundesbürger erkrankt einmal im Leben an einer psychischen Störung und sie wirkt sich nicht nur auf die Betroffenen, sondern auch auf die Angehörigen und das gesamte soziale Umfeld aus“. 

Die Corona-Pandemie hat leider dazu geführt, dass alle geplanten Live-Veranstaltungen des Peiner Bündnisses ausfallen mussten. „Das trifft besonders diejenigen hart, die sich durch ihre seelische Beeinträchtigung möglicherweise sowieso sozial zurückgezogen haben, mit Verzweiflung oder sogar suizidalen Gedanken kämpfen“, sind sich die Experten des Peiner Bündnisses gegen Depression einig.

Und so entstand die Idee eines digitalen Angebots. In einer Gesprächsrunde berichten die Experten, wie sich die Arbeit in psychosozialen Einrichtungen und der Selbsthilfe unter Corona-Bedingungen verändert hat: Wie sah der Arbeitsalltag vor Corona normalerweise aus? Wie war das im Lockdown und wie ist er im Moment? Was hat der Lockdown an Gefühlen ausgelöst? Was war besonders belastend, was war hilfreich? Welche neuen Erkenntnisse gibt es und welche Wünsche für die Zukunft erwachsen daraus?

Es diskutieren:

•          Christiane Bührig, Abteilungsleitung besondere Wohnform, Haus am Pulverturmwall der Fips GmbH,

•          Mathias Reisewitz, Leiter der Kontakt- und Beratungsstelle arCus, Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Behinderungen. Mitglied im Verbandsrat des Paritätischen Niedersachsen und in verschiede-nen Gremien und Arbeitskreisen im Landkreis Peine aktiv

•          Zita Werner, Mitarbeiterin des AWO-APZ Königslutter, Sozialarbeiterin der Tagesklinik Peine

•          Nadja Stehlin, Betroffenen-Vertreterin im Landkreis Peine, Angehörige, ehrenamtlich tätig in der Selbsthilfe und psychosozialen Versorgung regional und deutschlandweit, EX-IN Genesungsbegleiterin

Das Video ist in der Randspalte verlinkt.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Webseite des Bündnisses oder wenden sich an Claudia Brasse, Gesundheitsamt Peine. Die Kontaktdaten sowie die Verlinkung zur Webseite finden Sie in der Randspalte.

Autor/in: Fabian Laaß
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