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Landkreis Peine
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02.07.2020

Wegen Corona: Förderung der Jugendarbeit wird angepasst

Die Corona-Pandemie stellt auch die verbandliche Jugendarbeit vor eine große Herausforderung. Der Alltag von Kindern und Jugendlichen ist zurzeit davon geprägt, dass die Kontakte zu Gleichaltrigen immer noch eingeschränkt sind. Gesundheit und Schutz haben Vorrang und somit können auch die Angebote der Jugendverbände zum großen Teil noch nicht wieder starten.

„Viele haupt- und ehrenamtlich Tätige in der Jugendarbeit haben in den vergangenen Wochen kreativ versucht, den Kontakt zu den jungen Menschen zu erhalten und neue Angebote, insbesondere digital, zu entwickeln“, berichtet Kreisjugendpflegerin Inge Will. Den Kindern und Jugendlichen zeitnah wieder Angebote zur Verfügung zu stellen - wenn auch mit entsprechenden Auflagen – sei notwendig. Dafür müssen u.a. akute existenzielle Bedrohungen in der verbandlichen Jugendarbeit abgewendet werden. Dies sind zum Beispiel angefallene Stornokosten durch coronabedingte Absagen von Fahrten und Freizeiten sowie fehlende Teilnahmebeiträge zur Finanzierung der angefallenen Ausgaben. „Für viele Jugendverbände fallen zudem die Möglichkeiten weg, über Veranstaltungen Einnahmen für eigene Maßnahmen zu erwirtschaften, Rücklagen gibt es meist nicht“, so Will.

Der Erhalt der großen und vielfältigen Trägerlandschaft ist sehr wichtig, dabei möchte der Landkreis die Vereine und Verbände bestmöglich unterstützen. Aus diesem Grund hat der Landkreis Peine für 2020 die Förderung für Maßnahmen der Jugendvereine und -verbände der Situation angepasst und unterstützt u.a. bei angefallenen Stornokosten von Fahrten und Freizeiten sowie Bildungsmaßnahmen, fördert verstärkt Sachmittel für das laufende Jahr und Tagesaktionen in den Sommerferien. Auch die statistischen Daten der Jahrespauschalen werden in das nächste Jahr übernommen und somit ist bereits jetzt Planungssicherheit für 2021 gewährleistet.

Insbesondere die Förderung von Alternativangeboten in den nahenden Sommerferien ist in diesem Jahr wichtig. „Die Eltern sind auf nicht kommerzielle Freizeit- und Betreuungsangebote für ihre Kinder angewiesen und junge Menschen haben das dringende Bedürfnis, sich mit Gleichaltrigen zu treffen und ihre Ferien gemeinsam zu verbringen“, erläutert Inge Will. Rund 7000 geplante Ferienaktionen drohen in Niedersachsen laut der niedersächsischen Kinder- und Jugendkommission auszufallen. „Gute Freizeitangebote sind für die Entfaltung und Entwicklung im Jugendalter unersetzbar, daher ist in diesem Jahr Flexibilität in der Förderpraxis gefragt“, so die Kreisjugendpflegerin.

Autor/in: Fabian Laaß

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