Hilfsnavigation
Volltextsuche
Landkreis Peine
Seiteninhalt

Afrikanische Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine gefährliche Viruskrankheit der Schweine.
Ursprünglich vor allem in Afrika verbreitet, wurde sie nach Georgien eingeschleppt und hat sich von dort im osteuropäischen Raum stark ausgebreitet. Seit 2014 sind auch EU-Länder vom Seuchengeschehen betroffen - zunächst das Baltikum und Polen, mittlerweise auch Tschechien, Rumänien und Ungarn.

Für Menschen ist die ASP ungefährlich. .

Schweine zeigen schwerwiegende Krankheitssymptome wie hohes Fieber, Mattigkeit, Futterverweigerung oder Blutungen in der Haut und sterben meist nach wenigen Tagen. Die Krankheit ist anzeigepflichtig.

Das Virus der ASP ist sehr widerstandsfähig und kann in frischem Fleisch, Rohwurst - wie z.B. Salami - oder Rohschinken wochen- bis monatelang überleben. In der Vergangenheit ist die Seuche wiederholt über weite Strecken dadurch weiterverbreitet worden, dass Personen Erzeugnisse von infizierten Schweinen auf eine Reise mitgenommen haben und Haus- oder Wildschweine in Kontakt mit diesen Lebensmitteln gekommen sind. 

Das Risiko einer Einschleppung der ASP nach Deutschland über Lebensmittel von infizierten Tieren wird derzeit vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI) als hoch angesehen.

Ein Ausbruch der Seuche in Deutschland hätte weitreichende Konsequenzen für die hier gehaltenen Schweine und für die landwirtschaftlichen Betriebe. Maßnahmen, die eine Einschleppung verhindern bzw. einer Früherkennung der ASP dienen, sind derzeit besonders wichtig. 

Bitte bringen Sie daher keine tierischen Lebensmittel aus Osteuropa mit und entsorgen Sie Lebensmittelreste in verschließbaren Müllbehältern.

Klären Sie Besucherinnen und Besucher aus den betroffenen Regionen über das Risiko auf, das gilt auch für landwirtschaftliche Betriebe, die Erntehelferinnen und Erntehelfer beschäftigen.

Melden Sie jeden Fund eines toten Wildschweines schnellstmöglich beim Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung.

Wenn Sie selber Schweine halten, sorgen Sie für eine strikte Einhaltung der Hygienevorschriften und beachten Sie das Verfütterungsverbot von Speiseabfällen. Ein Merkblatt mit dringend zu empfehlenden Biosicherheitsmaßnahmen und eine entsprechende Checkliste finden Sie auf der Internetseite des FLI.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des LAVES und des FLI (siehe Links in der rechten Spalte).
Dort stehen z.B. auch Informationsblätter in verschiedenen osteuropäischen Sprachen, aktuelle Risikobewertungen und vieles mehr zum Herunterladen bereit.

Fragen beantworten Ihnen auch gerne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachdienstes Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung.

Zum Seitenanfang (nach oben)