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Landkreis Peine
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08.03.2019

Ausstellungseröffnung "Deportationsort Ahlem"

Hiermit laden wir Sie herzlich am Sonntag, 10. März, um 11 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung „Deportationsort Ahlem: Die ‚Judentransporte‘ ab Hannover 1941-1944“ ins Kreismuseum Peine ein.

Thema der Ausstellung ist die Deporation der Jüdinnen und Juden aus den damaligen Regierungsbezirken Hannover und Hildesheim. Wie viele andere Menschen jüdischen Glaubens wurden auch die Jüdinnen und Juden aus Peine in der ehemaligen Israelitische Gartenbauschule Ahlem für die Transporte in die Vernichtungslager gesammelt.

Die Ausstellung zeichnet anhand von Biografien und Briefen der Opfer sowie Augenzeugenberichten von Überlebenden den Weg der Verschleppten in die Vernichtungslager nach. Gleichzeitig wird das Handeln der Täter dargestellt, die routinierte Verwaltungsarbeit des Holocausts, die Bereicherung am Eigentum der Verschleppten. Neben Textstelen und –tafeln enthält eine Medienstation Videointerviews mit Überlebenden und an Arbeitstischen kann weiter recherchiert werden.

Für die Station in Peine wurde die Wanderausstellung in Zusammenarbeit mit Dr. Jens Binner (Kreisheimatbund Peine e.V.) um einen Ausstellungsteil erweitert, der das Schicksal der jüdischen Bevölkerung Peines darstellt. Durch den Kontrast zwischen den Deportationslisten einerseits und Porträtfotos und biografischen Texten andererseits wird die Entmenschlichung der deportierten Jüdinnen und Juden untersucht.

Erster Kreisrat Henning Heiß eröffnet die Ausstellung, Marlis Buchholz von der Gedenkstätte Ahlem führt inhaltlich in die Ausstellung ein.

Außerdem wird am Montag,1. April, um 19:30 Uhr Dr. Jens Binner im Kreismuseum einen Vortrag über die Ausstellung halten.

Autor/in: Francisco Vogel

Kontakt

Kreismuseum
Burgstr. 1
31224 Peine

Telefon: 05171 / 4013408
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