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Landkreis Peine
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08.03.2019

Fall von Masern im Landkreis Peine aufgetreten

Im Landkreis Peine ist aktuell ein Masernfall offiziell bestätigt. Der Verdachtsfall wurde am 6. März an das Gesundheitsamt übermittelt. Die laborchemische Bestätigung und die Übermittlung des Befundes erfolgten am 7. März.

Der an Masern Erkrankte liegt isoliert im Krankenhaus Peine und wird stationär behandelt. Alle notwendigen Maßnahmen wurden rechtzeitig durch das Gesundheitsamt und das Klinikum Peine eingeleitet. Die engen Kontaktpersonen wurden auf Antikörper untersucht und ggf. nachgeimpft. Ob es während der Inkubationszeit noch zur Ansteckung von weiteren Personen im engeren Umkreis gekommen ist, bleibt abzuwarten.

Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Klinikum Peine konnte innerhalb kürzester Zeit die notwenige Nachverfolgung sowie die Diagnostik eingeleitet werden. Da im Moment nur ein Masernfall im Landkreis Peine bestätigt ist, ist noch nicht von einem Ausbruch zu sprechen. Durch das frühzeitige Eingreifen hoffen wir, ein Ausbruchsgeschehen zu verhindern.

"Die Impfung gegen Masern ist eine wirksame Prävention gegen die Erkrankung. Grundsätzlich wird nach zweimaliger Impfung von einer lebenslangen Immunität ausgegangen", erklärt Amtsärztin Dr. Doris Arnold. Wer nur einmal geimpft worden sei oder seinen Impfstatus nicht kenne, könne die Impfung jederzeit nachholen. Ein ausreichender Immunschutz ist nach etwa 2-3 Wochen nachweisbar.

Autor/in: Fabian Laaß

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