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Landkreis Peine
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11.11.2019

Landkreis Peine veröffentlicht ersten Bildungsbericht

Der Landkreis Peine hat in der Kreistagssitzung am  23. Oktober 2019 den ersten Bildungsbericht mit den Schwerpunkten Rahmenbedingungen und frühkindliche Bildung als Instrument für Politik und Verwaltung vorgestellt. Die kontinuierliche Fortschreibung ist unter Beteiligung zahlreicher weiterer regionaler Bildungsakteure geplant.

Der Bildungsbericht ist ein Meilenstein im Bildungsmonitoring, das im Bildungsbüro des Landkreises bereits seit einigen Jahren durchgeführt wird. Hierbei werden bildungsrelevante Daten fortlaufend zusammengeführt, bearbeitet und analysiert. Aktuelle Statistiken unterschiedlichster Zuständigkeiten und Institutionen werden kompatibel, d. h. zueinander passend, gestaltet, so dass sich neue Erkenntnisse auf Landkreis-, Gemeinde- und städtischer Ebene ergeben. „Durch die kreisspezifische Aufbereitung der einzelnen Aspekte ist der Bildungsbericht ein wertvolles Planungs- und Steuerungsinstrument für die Verwaltung und die Politik“, hebt der Erste Kreisrat Henning Heiß die Bedeutung des Berichtes hervor.

Schwerpunkte sind die bildungsrelevanten Rahmenbedingungen, zu denen u. a. die demographische, die wirtschaftliche und die soziale Lage gehören sowie der Bereich der frühkindlichen Bildung. In den folgenden Berichten werden die Bereiche der allgemein bildenden Schulen, der Übergang Schule - Beruf sowie die non-formalen Lernwelten zusätzlich in den Blick genommen.

Die Kernaussagen des aktuellen Berichts thematisieren u. a. die Entwicklung der Kindertagesbetreuung mit dem z. T. erheblichen Bedarf an zusätzlichen Krippen- und Kitaplätzen. Des Weiteren wird die Zunahme von Kindern nicht deutscher Herkunft in den Kindertagesstätten und den damit verbundenen Herausforderungen dargestellt. Aus der Schuleingangsuntersuchung wird der Bildungsgrad der Eltern analysiert und gezeigt, welchen Einfluss dieser auf die Kinder hat. Als Vorschau auf den kommenden Bericht, der bereits 2020 erstellt werden soll, werden aus der aktuellen (vornehmlich zuwanderungsbedingten) Bevölkerungsentwicklung steigende Zahlen für die Grundschulen prognostiziert und darauf verwiesen, dass sich die aktuellen Herausforderungen der frühkindlichen Bildung in den Bereichen Integration und Sprache hier zeitversetzt niederschlagen werden.

„Die weitere Berichtfortschreibung wollen wir transparent und partizipativ als lernenden Prozess gestalten“, betont die Sozialdezernentin Prof. Dr. Andrea Friedrich. So soll u. a. der Entwurf des nächsten Berichts mit allen Interessierten im Rahmen der nächsten Bildungskonferenz diskutiert werden und die Planung von Maßnahmen nur unter Einbindung entsprechender Expertenrunden erfolgen.

Kontakt

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