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Landkreis Peine
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13.11.2020

Neue Teststrategie im Zuge der Corona-Pandemie - Mehr als 130 Personen unterstützen das Gesundheitsamt

Im Rahmen der Anpassung an die Herbst- und Wintersaison 2020/2021 hat das Robert-Koch-Institut am 11. November neue Empfehlungen im Hinblick auf die Testkriterien von symptomatischen Personen veröffentlicht. Hierbei rückt insbesondere der Schutz von Risikogruppen in den Vordergrund, vor allem im Hinblick auf die begrenzten Laborkapazitäten und Testressourcen. "Das Vorgehen bei den Kontaktpersonen Gruppe I hat sich geändert. Für diese wird auf jeden Fall eine Quarantäne von 14 Tagen angeordnet. Kontaktpersonen dieser Gruppe ohne Symptome werden nicht automatisch getestet. Dies wird im Einzelfall entschieden. Bei Auftreten von Symptomen sollte natürlich eine Abstrichentnahme erfolgen", erklärt Kreissprecher Fabian Laaß. Für Kontaktpersonen Kategorie II wird keine Quarantäne angeordnet. Ein Abstrich erfolgt nur bei denjenigen, die Symptome aufweisen.

Für Corona-Ausbrüche in Pflegeheimen, Krankenhäusern und Praxen gilt weiterhin das bisherige Vorgehen (regelmäßige Testungen auch von asymptomatischen Personen), um die vulnerablen Gruppen zu schützen.

Auch für Schulen gilt, dass der Schutz dieser Gruppen und Risikopatienten eine besondere Priorität hat. Somit ist eine Testung bei symptomatischen Schülern und Schulpersonal notwendig, wenn hinreichende Symptome einer möglichen Covid 19-Erkrankung vorliegen und/oder ein epidemiologischer Zusammenhang zu einem Infektionsgeschehen oder einer vulnerablen Gruppe besteht.

Der Landkreis Peine weist zudem darauf hin, dass Verstöße gegen die Quarantäne-Anordnung ein Bußgeldverfahren nach sich ziehen. "Es ist Personen in Quarantäne nicht gestattet, die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück zu verlassen, auch nicht zum Gassigehen mit dem Hund oder um schnell noch etwas zu besorgen", so Fabian Laaß. Hinweise zur Quarantäne und Tipps zum Umgang damit sind auf der der Homepage des Landkreises Peine vorgeschalteten Corona-Seite unter "Wichtige Downloads" zu finden.

Durch die steigenden Fallzahlen, die Auswertung von Corona-Tests und die damit verbundene Kontaktpersonennachverfolgung arbeitet das Gesundheitsamt an der Belastungsgrenze. "Zusätzlich zu den originären 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitsamtes sind dort zusätzlich insgesamt weitere 130 Personen zur Bewältigung der dringend notwendigen Arbeiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beschäftigt" berichtet der Kreissprecher. Neben Kreisangestellten, die aus anderen Fachdiensten abgeordnet worden seien, seine befristete Stellen geschaffen worden. "Allein für das Bürgertelefon haben wir 50 Kreisbedienstete gefunden, die sich neben ihrer normalen Tätigkeit bereit erklärt haben, als Ansprechpartner für der Bevölkerung zur Vefügung zu stehen", so Laaß.

Bedarf an Pflegepersonal zur Betreuung von bestätigten Corona-Fällen und Verdachtsfällen gibt es im Klinikum Peine. "Wir suchen aktuell Menschen mit einer Pflege- oder Medizinausbildung oder einer ähnlichen Eignung (Medizinstudenten, Sanitäter etc). Diese können je nach ihrer zeitlichen Verfügbarkeit befristet eingestellt werden", erklärt Fabian Laaß. Interessenten können sich unter der Telefonnummer 05171/93-1201 melden.

Informationen zur neuen Teststrategie des Robert-Koch-Institutes sind in der Randspalte unter Links zu finden.

Autor/in: Fabain Laaß
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Aufgrund einer Softwareumstellung im Gesundheitsamt können derzeit nur die aktuell neu hinzugekommenen Fälle (12, Stand 30.11.2020) angegeben werden. Im Landkreis Peine gibt es darüber hinaus 21 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Den aktuellen Wert der 7-Tage-Inzidenz entnehmen Sie bitte hier: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/ Bislang wurde bei den ...

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