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Landkreis Peine
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30.06.2020

Startschuss für die Präventionskette

Nach dem Beschluss des Kreistages zur Teilnahme des Landkreises Peine am Programm Präventionsketten hat ein erstes Treffen mit Vertreterinnen der Landeskoordinierungsstelle „Präventionsketten in Niedersachsen“ im Peiner Kreishaus stattgefunden. „Wir freuen uns, dass es jetzt losgehen kann. Im Dezernat 3 werden wir die Präventionsketten mit vereinten Kräften und fachdienstübergreifend aufnehmen“, erklärte Kreissozialdezernentin Prof. Dr. Andrea Friedrich.

Aufgrund der Corona-Pandemie stehe man vor einer schwierigen Ausgangssituation. Gleichzeitig sei es aber auch eine Chance, denn Themen wie Gesundheit und Bildung seien stärker in den Fokus gerückt. „Es wird zukünftig von Seiten des Jugendamtes eine andere Herangehensweise geben, um eine Chancengleichheit für alle Kinder und Familien zu erreichen. Dabei ist es wichtig, dass die Akteure in der Fläche gut zusammenarbeiten und die vielen unterstützenden Angebote für Familien lückenlos aneinander anschließen – so wie die einzelnen Glieder einer Kette. Damit schaffen wir ein gutes, solides Fundament“, berichtet Jugendamtsleiter Maik Zilling.

Das Programm versteht sich als Ansatz, der das gesunde Aufwachsen von Kindern umfassend fördert und ihre Teilhabechancen verbessert. Denn auch im Landkreis Peine besteht ein großer Bedarf an unterstützenden Strukturen für Kinder und ihre Familien. „Nicht alle Kinder entwickeln sich gesund, einige können an institutionellen Angeboten nicht teilnehmen. Dass sich dies auch negativ auf ihre spätere Entwicklung und Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe auswirkt, ist längst hinreichend belegt. Mit dem Programm Präventionsketten verbinden wir unsere bisherigen Angebote zu einem systematischen, präventiven Ansatz aller Akteure und stärken so langfristig die Chancen für ein gesundes Aufwachsen“, erzählt Andrea Friedrich.

Christina Kruse von der „Landeskoordinierungsstelle Präventionsketten in Niedersachsen“ erläutert weiter: „Trotz der vielen Herausforderungen, mit denen Kommunen konfrontiert sind, gibt es einen Handlungsspielraum, sich der Förderung von Kindern zu widmen: Denn Prävention gelingt vor allem dort, wo unterstützende Angebote systematisch aufeinander aufbauen und konkrete Antworten bereithalten für die Belange der Familien in unterschiedlichen Lebensphasen.“

Die bestehenden Angebote für Kinder und Eltern sollen daher noch besser auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten und mit Hilfe der Präventionskette Schritt für Schritt weiterentwickelt werden. Dabei sollen Lücken geschlossen und die Anliegen der Familien mit einbezogen werden. „Wir wollen für uns alle einen besseren Überblick über die vielen guten Institutionen und Aktivitäten für Kinder schaffen, die Fachkräfte aus den verschiedenen Fachgebieten und Institutionen ins Gespräch bringen und die Familien selbst zu Wort kommen lassen“, so Dr. Antje Richter-Kornweitz, Koordinatorin der Präventionskette.

Autor/in: Fabian Laaß
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