Inhalt

Bauernhausmuseum Bortfeld

Das 1639 errichtete reetgedeckte Bauernhaus steht in der Ortschaft Bortfeld der Gemeinde Wendeburg.

Mit seiner großen Däle, die von niedrigen Kübbungen flankiert ist und den typischen drei Räumen des Kammerfachs, handelt es sich um das einzige noch erhaltene Zweiständerhaus im ehemaligen Regierungsbezirk Braunschweig.

Das Baudenkmal unterlag seit 1726 verschiedenen Neu- und Umbauten. Die museale Nutzung des Bauernhauses geht auf das Jahr 1911 zurück und es zählt somit zu einem der ersten Freilichtmuseen in Niedersachsen. Als Außenstelle wurde es 1968 dem Braunschweigischen Landesmuseum angegliedert.

Im Zuge der Gebietsreform 1974 ist der Landkreis Peine Eigentümer des Gebäudekomplexes.

Seit dem Jahr 2006, in dem an der Bausubstanz gravierende Schäden festgestellt wurden, wird das Fachwerkhaus mit Hilfe verschiedener Fördermittel instandgesetzt. Der Landkreis Peine, das Braunschweigische Landesmuseum sowie das Landesamt für Denkmalpflege entschied sich in diesem Zuge für eine Neugestaltung des Museums.

Ein Blitzschlag im Jahr 2016, der das Haus in Brand setzte, machte die jahrelangen Umbauarbeiten zunichte. Aufgrund von Sanierungsarbeiten ist das Bauernhaus bis auf weiteres geschlossen.

2022 startete der Landkreises Peine und das Braunschweigischen Landesmuseums mit der Agentur The Why Guys einen Partizipationsprozess, in dem die Einwohner*innen der Gemeinde Wendeburg sowie interessierte Bürger*innen Ideen für ein Nutzungskonzept des Bauernhauses erarbeiteten.

Es wird nun an der Umsetzung des Beteiligungsprozesses gearbeitet.