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Auszug - Informationen der Verwaltung - Betriebskindergarten - aktueller Sachstand - Präventionsketten - aktueller Sachstand - Pandemie - Entwicklungen in Krippen und Kita´s - Jugendfreundlicher Landkreis  

Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 9
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 06.10.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 18:15 Anlass: Sitzung
Raum: Mensa des Gymnasiums am Silberkamp
Ort: Am Silberkamp 30, 31224 Peine
 
Wortprotokoll

Es werden die vier folgenden Themenbereiche nacheinander besprochen.

 

a)      Betriebskindergarten – aktueller Sachstand

Der Ausschussvorsitzende Herr KTA Fechner stellt fest, dass das Thema bereits vor zwei Jahren angeschoben wurde. Herr Hauschke erwartet schon von der Verfahrenslogik her einen zeitnahen Sachstandsbericht inklusive Kostenübersicht zu dem damaligen Prüfauftrag.

Frau Prof. Dr. Friedrich bringt an, dass die ersten Sitzungen zwischen dem Landkreis und der Stadt Peine angestoßen seien und das Thema nicht in Vergessenheit geraten ist. Auch von Seiten der Stadt wird eine Kooperation befürwortet. Ein entscheidendes Treffen als erster Schritt ist für den 16.11.2020 geplant.

 

b)      Präventionsketten – aktueller Sachstand

Herr Zilling berichtet, dass die Stadt Peine ihre Mitarbeit zugesagt hat. Anfang November sei ein Workshop zum „Wirkungsmonitoring“ mit der Stadt Peine geplant.

 

c)      Pandemie – Entwicklungen in Krippen und KiTa’s

Herr Zilling berichtet über die Situation während des Lockdowns zu Anfang des Jahres 2020, und dass nach der Notbetreuung zunächst der eingeschränkte Regelbetrieb wiederaufgenommen wurde. Nach dem Sommer seien jedoch bisher keine großen Einschränkungen in Krippen und KiTa’s zu verzeichnen, da der Landkreis in diesen Bereichen relativ gut organisiert ist.

Es wird ebenso angebracht, dass die Fallzahlen bis zum Sommer sanken, woraufhin ein Rückbau der Ressourcen in jeglichen Lebensbereichen stattfand. Dabei sei ein Zusammenhang mit den wieder steigenden Fallzahlen zu erkennen.

Frau Prof. Dr. Friedrich ergreift das Wort und äußert sich zu der derzeitigen Situation im Gesundheitsamt und den Testzentren. Es wird seitens des Jugendhilfeausschusses kritisch hinterfragt, mit welcher Begründung lediglich Lehrerinnen und Lehrer „regelmäßig“ kostenlose Corona-Tests durchführen könnten und warum diese Regelung nicht auch für Pflegepersonal und Erzieherinnen und Erzieher gelte. Frau Prof. Dr. Friedrich nimmt dazu Stellung.

Die Schulen und der Schulbetrieb müssten besonders gut überwacht werden. Ebenso seien die Kapazitäten von Gesundheitsamt, Testzentren und Laboren bereits an der Höchstgrenze angekommen, obwohl der Winter noch nicht begonnen hat. Für den Winter wird ein Anstieg der Infektionszahlen erwartet, weshalb es wichtig sei, die noch vorhandenen Kapazitäten für die Winterzeit vorzuhalten.

Würde es in entsprechenden Berufsgruppen jedoch Verdachtsfälle geben, stehe außer Frage, dass in diesen Fällen ebenso umfangreich und gezielt getestet wird.

 

d)      Jugendfreundlicher Landkreis

Frau Will stellt fest, dass der Landkreis Peine zwar bereits sehr jugendfreundlich ist, es aber trotzdem noch Verbesserungspotenzial gibt. Dazu wurde ein Projekt, in Zusammenarbeit mit der Universität Hildesheim, angestoßen. Die entsprechende Zielgruppe soll primär befragt werden. So soll ermittelt werden, was genau die Jugendpflegen, Vereine und Verbände vor Ort für die Jugendarbeit „vor Ort“ machen.

Das Jugendparlament kann ein Mittel sein, welches die Partizipation junger Menschen in jeglicher Form fördern könnte. Kinder und Jugendliche müssten ebenso ein Mitspracherecht in der Gestaltung der Jugendhilfe haben. Ebenso wird das Konstrukt „Kinderparlament“ für KiTa’s angesprochen. Dennoch wird das Jugendparlament eher kontrovers betrachtet.