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Senioren- & Pflegestützpunkt

Auf dieser Seite informieren wir Sie rund um das Thema Pflege, Behinderung, Wohnraumberatung und wie Sie sich ehrenamtlich engagieren können.

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie uns anrufen, eine Mail schreiben oder in der Beratungsstelle reinschauen. Wir beraten Sie kostenlos und neutral und auf Wunsch auch anonym. Um Wartezeiten zur vermeiden, machen Sie bitte einen Termin mit uns aus. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Termine

Gemeindesprechzeiten

Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachen im Landkreis Peine bietet einmal im Monat in jeder Gemeinde Beratung an.

Dieses Angebot richtet sich an Menschen die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und auch an alle weiteren Personen.

Eine vorherige telefonische Terminvereinbarung unter der Rufnummer 05171 / 4019100 ist erforderlich.

Edemissen

10.01.2023
07.02.2023
07.03.2023
04.04.2023

 9.00 bis 12.00

 Rathaus

 Hohenhameln

31.01.2023
21.02.2023
28.03.2023
26.04.2023 (Mittwoch)
16.05.2023
27.06.2023

 9.00 bis 12.00

 Rathaus

Ilsede


24.01.2023
07.02.2023
07.03.2023
18.04.2023
02.05.2023
13.06.2023

9.00 bis 12.00

Rathaus


Ilsede
(Gadenstedt)

17.01.2023
14.02.2023
21.03.2023
25.04.2023
09.05.2023
20.06.2023

9.00 bis 12.00

Ehemaliges Rathaus

 Lengede

10.01.2023
07.02.2023
07.03.2023

 9.00 bis 12.00

 SeniorenServiceBüro

 Vechelde

17.01.2023
21.02.2023
21.03.2023
18.04.2023

 9.00 bis 12.00 

 Dornbergcarree

 Wendeburg

18.01.2023
22.02.2023
22.03.2023
19.04.2023

 9.00 bis 12.00

 Rathaus

Gesprächskreis pflegende Angehörige

Die Beraterinnen des Senioren- und Pflegestützpunktes im Peine laden herzlich alle pflegende Angehörigen ein.

Wir treffen uns jeden ersten Mittwoch im Monat von 15.00 bis ca. 17.00 Uhr zum gemeinsamen Austausch.

Das Treffen findet in den Räumlichkeiten des Senioren- und Pflegestützpunktes im Winkel 31 in Peine statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bei Fragen dürfen Sie sich gerne unter der  Telefonnummer 05171 401 9100 melden.

Kurse und Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen,  Vorträge,  Kurse und Fortbildungen für pflegende Angehörige, Ehrenamtliche, Interessierte und Pflege- und Betreuungskräfte finden Sie im neuen Bereich "Pflege und Betreuung" im aktuellen Programm der Kreisvolkshochschule Peine zur Pflege und Betreuung.


Behinderung

Der Senioren- und Pflegestützpunkt berät Menschen jeglichen Alters zu Fragen, die im Zusammenhang mit einer Behinderung und/oder einen Pflegegrad auftauchen.

Einen Antrag zur Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft nach dem SGB IX können Sie anfordern.

Ein Ratgeber zum Thema Behinderung gibt zudem umfassend Auskunft über alle Leistungen und Hilfestellungen, auf die Menschen mit Behinderung Anspruch haben, von der Vorsorge und Früherkennung über die Schul- und Berufsausbildung und Berufsförderung bis zu steuerlichen Erleichterungen. In Auszügen sind auch die entsprechenden Gesetzestexte enthalten.

Ehrenamt

DUO - Ehrenamtliche Seniorenbegleitung

Die DUO-Ehrenamtliche Seniorenbegleitung ist ein Angebot vom Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen im Landkreis Peine (SPN). Das Konzept zur Qualifizierung und Vermittlung von DUO-Ehrenamtliche Seniorenbegleiter stammt von Bund und Ländern, denn in der heutigen Zeit sind immer mehr ältere Menschen auf die Unterstützung von anderen Menschen angewiesen. Aus diesem Grund werden Duo-Ehrenamtliche Seniorenbegleiter ausgebildet. Diese unterstützen ältere Menschen in ihrem Alltag und nehmen Anteil an ihrem Leben. Sie nehmen sich vor allem Zeit zum Reden und Zuhören oder für gemeinsame Unternehmungen. Außerdem bieten sie die Begleitung zu Ärzten und Behörden an und erledigen auf Wunsch Einkäufe.

Diese kleinen Unterstützungen sind mit dem Ziel angedacht, dass ältere Menschen möglichst lange ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben führen können. Vom SPN kann ein/e solche/r Helfer/in zur Seite gestellt werden. Alle älteren Menschen im Landkreis Peine können eine/n DUO-Ehrenamtliche/n-Seniorenbegleiter/-in in Anspruch nehmen. Die Unterstützung von „Bürger zu Bürger“ kann die Einsamkeit verhindern und bestenfalls die Lebensqualität verbessern. Ein schönes Angebot, denn häufig leben ältere Menschen allein. Die eigenen Kinder wohnen oft aus beruflichen Gründen weiter weg und Freunde, Verwandte oder Bekannte sind vielleicht selbst schon hilfebedürftig geworden. Für dieses Angebot ist lediglich eine kleine Aufwandsentschädigung zu entrichten. Diese wird individuell zwischen den DUO-Partner abgesprochen.

Wer einen DUO-Ehrenamtlichen-Seniorenbegleiter wünscht, kann sich an den SPN wenden. Hier wird die Vermittlung zwischen dem Hilfesuchenden und dem Ehrenamtlichen übernommen.

Eine weitere Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren bietet das Seniorenbegleitprogramm „DUO“. In der heutigen Zeit sind ältere Menschen mehr denn je auf Unterstützung von außen angewiesen. Häufig leben sie allein, ihre Kinder wohnen weit weg. Freunde, Verwandte und Bekannte sind selbst hilfebedürftig.

Das Duo-Programm (Alltagsbegleitung) vom Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen im Landkreis Peine möchte ältere Menschen dabei unterstützen, so lange wie möglich ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben, möglichst in den eigenen vier Wänden zu führen.

Diese Hilfe können alle älteren Menschen aus dem Landkreis Peine in Anspruch nehmen. Für diese Hilfe ist lediglich eine Aufwandsentschädigung an die Helferin oder den Helfer zu richten. Diese wird individuell abgesprochen.

Freiwillige, die Alltagsbegleiterin oder Alltagsbegleiter werden möchten, können sich an den Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen im Landkreis Peine wenden. Die Ausbildung ist für die Ehrenamtlichen kostenlos.

Für Fragen zu diesen Angeboten wenden Sie sich bitte an:

Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen im Landkreis Peine
Winkel 31, 31224 Peine
Telefon: 0 51 71 4 01 91 00

Freiwilliges Jahr für Seniorinnen und Senioren

Für alle aktive, ältere Menschen, die sich ehrenamtlich einbringen möchten. Für Seniorinnen und Senioren, die ihre freie Zeit, ihre Lebenserfahrungen und ihre Kompetenzen aus Familie- und Berufsleben für eine gewisse Zeit und in einem sinnvollen Kontext zur Verfügung stellen möchten.

Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen im Landkreis Peine bietet dafür das sogenannte FJS – Freiwilliges Jahr für Seniorinnen und Senioren an bzw. übernimmt die Zusammenführung der Partner d.h. zwischen dem Freiwilligen und dem Einsatzbereich.

Das FJS wird also über den SPN koordiniert. Das Niedersächsische Sozialministerium hat bereits 2005 zwei Modellprojekte gefördert.

Die Einsatzgebiete für das FJS sind Sozialpflegerische Einrichtungen, Kirchengemeinden, Schulen oder Behinderteneinrichtungen. Kurz, es können sich alle öffentlichen Einrichtungen oder gemeinnützige Institutionen durch das FJS eine verbindliche Unterstützung zur Erweiterung und Verbesserung ihres Angebotes ermöglichen.

Die ehrenamtlichen Seniorinnen und Senioren erhalten eine Aufwandsentschädig von dem Einsatzgebiet, die individuell abgesprochen wird. Die Einsatzzeit für das FJS beträgt mindestens ein halbes Jahr mit ca. 8 Stunden in der Woche.

Pflege

Ergänzende Versorgungsangebote

Hierunter versteht man Hilfeleistungen, die gegen Bezahlung wie z.B. Essen auf Rädern, Hausnotruf, Haushaltshilfe usw. oder auch ehrenamtlich erbracht werden wie z.B. durch die Nachbarschaftshilfen im Landkreis oder die DUO-Helfer, die über den Senioren- und Pflegestützpunkt vermittelt werden (z.T. wird eine Aufwandsentschädigung fällig).

Aber auch die Demenzcafe´s im Landkreis sind ein ergänzendes Versorgungsangebot.

Kontakt:

Senioren- und Pflegestützpunkt, Winkel 31, 31224 Peine; Tel.: 05171 401 9100

Beratung zu Pflege, Behinderung:

Bianca Kaiser, E-Mail: b.kaiser@landkreis-peine.de

Telefon: 05171 401 91 02

Katarzyna Galuszka-Stolz, E-Mail: k.galuszka-stolz@landkreis-peine.de

Telefon: 05171 401 91 04

Wohnraumberatung, DUO-Helfer, Freiwilliges Jahr für Senioren:

N.N

Allg. Beratung, Nachbarschaftshilfen, Seniorenkreise:

Anke Bode, E-Mail: a.bode@landkreis-peine.de

Telefon: 05171 401 91 06

Kurzzeit- und Verhinderungspflege

Die Pflegeversicherung zahlt bis zu 28 Tage Kurzzeitpflege, höchstens jedoch bis zu 1612 EUR für die Pflege in einer stationären Pflegeeinrichtung. 14 Tage bzw. bis zu 806 EUR können von der Kurzzeitpflege auch in Verhinderungspflege umgewandelt werden.

Die Pflegekasse zahlt ebenfalls (nur wenn die Pflegebedürftigkeit länger als 6 Monate besteht) bis zu 1612 EUR für die Verhinderungspflege. Von Verhinderungspflege spricht man, wenn die Pflegeperson bei der Pflege verhindert ist und der zu Pflegende in dieser Zeit gepflegt und/oder betreut werden muss.

Die Verhinderungspflege kann auch in Form von stationärer Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden oder stundenweise mit einem Anbieter oder einer Privatperson, die nicht mit dem Pflegebedürftigen verwandt ist, abgerechnet werden.

Sollten Sie noch Fragen haben, beraten wir Sie gern.

Kontakt:

Senioren- und Pflegestützpunkt, Winkel 31, 31224 Peine; Tel.: 05171 401 9100

Beratung zu Pflege, Behinderung:

Bianca Kaiser, E-Mail: b.kaiser@landkreis-peine.de

Telefon: 05171 401 91 02

Katarzyna Galuszka-Stolz, E-Mail: k.galuszka-stolz@landkreis-peine.de

Telefon: 05171 401 91 04

Wohnraumberatung, DUO-Helfer, Freiwilliges Jahr für Senioren:

N.N.

Allg. Beratung, Nachbarschaftshilfen, Seniorenkreise:

Anke Bode, E-Mail: a.bode@landkreis-peine.de

Telefon: 05171 401 91 06

Pflegeversicherung

Sie können entscheiden, ob Sie das Geld nehmen, einen Pflegedienst beauftragen oder diese Leistungen miteinander kombinieren. Wenn Sie dazu Fragen haben, rufen Sie gern an:

Kontakt:

Senioren- und Pflegestützpunkt, Winkel 31, 31224 Peine; Tel.: 05171 401 9100

Beratung zu Pflege, Behinderung:

Bianca Kaiser, E-Mail: b.kaiser@landkreis-peine.de

Telefon: 05171 401 91 02

Katarzyna Galuszka-Stolz, E-Mail: k.galuszka-stolz@landkreis-peine.de

Telefon: 05171 401 91 04

Allgemeine Beratung, Nachbarschaftshilfen, Seniorenkreise:

Anke Bode, E-Mail: a.bode@landkreis-peine.de

Telefon: 05171 401 91 06

 

Seniorenberatung

Die Seniorenberatung des Landkreises Peine ist für die Beratung und Information rund um das Thema „älter werden“ zuständig. Sie unterstützt Sie bei Ihren Fragen und Ideen. Das fängt an bei A wie aktiv sein und hört auf bei Z wie Zuzahlungsbefreiung.

Bei Bedarf stellt die Seniorenberatung den Kontakt zu den zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern im Landkreis oder bei der Stadt Peine her. Auf Wunsch findet die Beratung anonym statt.

Sprechzeiten des Seniorenbeauftragten Jürgen Rump:

Jeden ersten Donnerstag im Monat von 14 bis 16 Uhr im Senioren- und Pflegestützpunkt, Winkel 31 in Peine.

Um Wartezeiten zu vermeiden, vereinbaren Sie bitte einen Termin:

bei Anke Bode, Telefon: 05171 401 91 06 oder

Jürgen Rump, Telefon: 05172  944383

Außerdem gehört es zu den Aufgaben der Seniorenberatung, die Altenhilfe im Landkreis Peine zu planen.

Dazu zählen Fragen wie

  • Wohnen im Alter
  • Mobilität im Alter
  • Versorgung der Menschen im Alter
  • Bürgerengagement fördern
  • Fragen der Gesundheitsförderung und Prävention
  • Bildung
  • und noch vieles mehr, vor allem aber das Zusammenarbeiten aller mit diesen Themen befassten Gruppen und Institutionen.

Wohnen

Das Leben kann sich durch einen Unfall, eine schwere Erkrankung oder durch das Älterwerden verändern

Auf Grund der wandelnden Lebenssituation können sich auch Wohnungswünsche oder –bedarfe ändern. Von einer großen Wohnung oder einem Haus hin zu einer geringeren Quadratmeterzahl, zu einem barrierearmen, gemeinschaftlichen oder unterstützten Wohnen.

Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen im Landkreis Peine unterstützt Sie mit einer neutralen, unabhängigen und kostenfreien Beratung bei der Suche nach einer passenden Lösung.

Kontaktdaten finden Sie in der rechten Spalte, vereinbaren Sie gern einen Termin mit uns.

Wohnformen

Welche Wohnformen gibt es:

Pflegewohngemeinschaft

Was ist eine Pflegewohngemeinschaft? Zunächst einmal das, was im Namen steckt, eine Wohngemeinschaft. In dieser Wohngemeinschaft leben bis zu 12 Pflegebedürftige mit unterschiedlichen Pflegegraden zusammen und werden durch einen ambulanten Pflegedienst ihrer Wahl gepflegt. Darüber hinaus wird eine sogenannte „Präsenzkraft“ in der Wohngemeinschaft sein, um die Bewohner bei den alltäglichen Dingen zu unterstützen und Angebote zur Beschäftigung zu machen. Das Ziel dieser Angebote ist immer eine Förderung der vorhandenen Ressourcen des einzelnen Bewohners. Eine Pflegewohngemeinschaft ist selbstbestimmt und lebt vom Engagement der Bewohner und ihrer Angehörigen und/oder Betreuer. In regelmäßigen Besprechungen werden zum Beispiel Speisepläne für die Woche oder gemeinsame Aktivitäten festgelegt.

Die Kosten teilen sich auf verschiedene Träger auf: den Einsatz des ambulanten Pflegedienstes trägt zum größten Teil die Pflegekasse, für den Einsatz der Präsenzkraft gibt die Pflegekasse pro Bewohner 214 EUR im Monat dazu. Für die Betreuungsleistungen kann der Anbieter dieser Leistungen diese auch mit der Pflegekasse in Höhe von 125 EUR pro Bewohner abrechnen. Die übrigen Kosten wie Unterkunft, Verpflegung, Rücklagen für Instandhaltung und Anschaffungen und ggf. weitere Kosten trägt der Bewohner selbst. Unter besonderen Voraussetzungen wird ein Platz in einer Pflegewohngemeinschaft auch vom Sozialhilfeträger übernommen.

Typisch für eine Pflegewohngemeinschaft ist, dass ein Mietvertrag für eine Wohnung bzw. für ein Zimmer in dieser Wohnung geschlossen wird und der Mieter dann die freie Wahl eines ambulanten Pflegedienstes hat. Üblich ist allerdings, dass die Mieter sich auf einen Pflegedienst einigen, damit deren Mitarbeiter dann möglichst lange in der Wohngemeinschaft anwesend ist.

Wer eine Pflegewohngemeinschaft gründen möchte erhält vom Land Niedersachsen zur Zeit einen Zuschuss von max. 10.000 EUR.

Nähere Informationen finden Sie auch auf den Seiten des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie.

Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Landkreis Peine -Altenhilfeplanung- oder Landkreis Peine -Heimaufsicht-

Winkel 31, 31224 Peine Burgstraße 1, 31224 Peine

Telefon: 05171 401 91 06 oder Telefon: 05171 401 20 10 und 401 20 60

Gemeinschaftliches Wohnen

Damit gemeinschaftliche Wohnformen entstehen und auf Dauer bestehen können, müssen unterschiedliche Akteure zusammenwirken. Dazu gehören neben den zukünftigen Bewohnern, die Stadt und die Gemeinden des Landkreises, die Wohnungswirtschaft und mobile Hilfs- und Pflegedienste, die eine bedarfsgerechte Versorgung bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit sichern, wenn die nachbarschaftliche Hilfe nicht ausreicht.

Der Senioren- und Pflegestützpunkt Nds. im Landkreis Peine fördert diese Entwicklung mit individueller Beratung, Vernetzung von Interessierten, Öffentlichkeitsarbeit und dem Angebot von Unterstützungsmaßnahmen.

Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen im Landkreis Peine

Winkel 31 (1. Etage), 31224 Peine

Telefon: 05171 401 91 00

Betreutes Wohnen

In den letzten Jahren sind im Landkreis Peine verschiedene Angebote im Bereich des „Betreuten Wohnens“ entstanden. Ziel dieser Wohnalternative ist es, eine möglichst selbständige Lebensführung in einer eigenen – barrierefrei gestalteten – Wohnung mit professioneller Unterstützung und Absicherung durch Dienstleistungsangebote zu verbinden.

Die Bandbreite der angebotenen (Wahl-) Leistungen kann neben der Vermietung der Wohnung von einfachen handwerklichen oder hauswirtschaftlichen Hilfen (Wäschedienst, Wohnungsreinigung) über Hilfen bei den alltäglichen Dingen (Erledigung von Schriftverkehr und Behördenangelegenheiten) bis hin zu ambulanten Pflegeleistungen (beziehungsweise der Vermittlung solcher Leistungen) reichen. In der Regel können – abgesehen von einigen Grundleistungen – die weiterreichenden Leistungen bei Bedarf abgerufen werden. Diese müssen nur selbst getragen werden, wenn Sie sie tatsächlich benötigen.

Die Angebote betreuter Wohnanlagen sind alle recht unterschiedlich. Einige Wohnungen sind direkt an ein Altenpflegeheim angebunden, so dass Leistungen und Angebote (zum Beispiel Teilnahme an der Verpflegung) mitgenutzt werden können.

Die Kosten für diese Wohnangebote sind ebenfalls unterschiedlich. Sie können sich bei Ihrer Wohngeldstelle nach finanziellen Beihilfen bzw. einem Mietzuschuss erkundigen. Bei der Suche nach einer geeigneten Wohnung sollten Sie sich ausführlich beraten lassen!

Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen im Landkreis Peine

Winkel 31 (1. Etage), 31224 Peine

Telefon: 05171 401 91 00

Wohnraumberatung

Mit zunehmendem Alter oder aufgrund einer Behinderung (unabhängig vom Alter) kann das Leben in der eigenen Wohnung beschwerlicher werden. Viele Menschen wissen nicht, welche Möglichkeiten es gibt, die vorhandene Wohnung mit kleinen Maßnahmen bequemer und sicherer zu machen.

Immer mehr Menschen machen sich Gedanken darüber, wie sie im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit leben möchten. Viele wünschen sich in der vertrauten Umgebung wohnen bleiben. Häufig ist eine Umgestaltung der angestammten Wohnumgebung notwendig, um auch weiterhin bequem und sicher wohnen zu können.

Wiederum andere Menschen orientieren sich neu und ziehen noch einmal um, um z.B. mehr Kontaktmöglichkeiten oder mehr Sicherheit im Notfall zu haben.

Informationen und Unterstützung können dabei helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Beratung zur Wohnungsanpassung kann hierbei eine wichtige Hilfe sein.

Wir beraten Sie über:

  • Gestaltung eines barrierearmen Wohnumfeldes z.B. Beseitigung von Gefahrenquellen
  • Ausstattungsveränderungen wie z.B. bequemere Möbel oder sichere Fußbodenbeläge
  • Einsatz von technischen Hilfsmitteln wie z.B. Badewannenliften oder Haltegriffen
  • Umbaumaßnahmen in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus wie z.B. einen Badumbau oder einen stufenlosen Eingang
  • Finanzierungsmöglichkeiten der Veränderungsmaßnahmen
  • Wohnalternativen vor Ort

Unsere hauptamtliche Wohnraumberatungs-Koordinatorin des Senioren- und Pflegestützpunktes und das Team von ehrenamtlichen Wohnraumberater*innen unterstützten alle älteren, behinderten und pflegebedürftigen Menschen bei der Gestaltung ihrer Wohnsituation. Damit sie selbstbestimmt, sicher, selbstständig und zufrieden möglichst lange in ihrem Zuhause leben und bleiben können.

Wir bieten Ihnen an:

  • sich unverbindlich zu informieren
  • gemeinsam mit uns die für Sie gewünschten und individuellen Lösungen zu finden und zu erarbeiten
  • Sie bei der Entscheidung von Umbaumaßnahmen zu begleiten, aber keine Planung und Ausführung
  • Sie bei der Antragsstellung bei möglichen Kostenträgern zu unterstützen
  • Interessante und aufklärende Informationsvorträge zum Thema Wohnen im Alter



Hospizbewegung Peine e.V.

Der ambulante Hospizdienst begleitet Menschen in der letzten Phase ihres Lebens in vertrauter Umgebung, zu Hause und im Seniorenheim. Das Unterstützungsangebot richtet sich an jeden Menschen mit einer unheilbaren zum Tode führenden Erkrankung und den ihm Nahestehenden wie Familie, Partner und Freunde.

Im Mittelpunkt stehen die individuellen Bedürfnisse und Wünsche, um ein Sterben in Würde und Geborgenheit zu ermöglichen.

Die Hospizbewegung setzt sich für eine personenorientierte, ganzheitliche Pflege und Schmerztherapie ein, um Leiden von Schwerstkranken weitestgehend zu lindern. Daher ist der Verein als Kooperationspartner im PalliativNetz Peine tätig und auch im Klinikum Peine besuchen die ehrenamtlich Mitarbeitenden auf Wunsch Patienten und unterstützen deren Angehörige.

Für trauernde Hinterbliebene bietet die Hospizbewegung Einzelgespräche und/oder ein Trauercafé an, das unverbindlich in einem geschützten Rahmen den Austausch mit anderen Betroffenen ermöglicht.

Die Begleitung sterbenskranker Menschen und ihrer Angehörigen, sowie der trauernden Hinterbliebenen ist unentgeltlich, unabhängig von der Religionszugehörigkeit und unterliegt der Schweigepflicht. Weitere Angebote sind die Beratung zur Patientenverfügung und Vorbereitungskurse für an ehrenamtlicher Mitarbeit Interessierte.

Persönlich erreichen Sie uns in der offenen Sprechstunde jeden ersten und dritten Mittwoch von 10 bis 12 Uhr in unserem Büro:

Hospizbewegung Peine e.V. Kantstraße 40, 31224 Peine

Telefon: 01 76 32 45 98 09

PalliativNetz Peine e.V.

Palliativstützpunkt Peine

Palliativmedizin ist die Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung. Das Hauptziel der palliativmedizinischen Begleitung ist die Erhaltung bzw. Verbesserung der Lebensqualität für die Patienten und ihre Angehörigen. Das beinhaltet gleichwertig pflegerische, ärztliche und psychosoziale Kompetenz.

Die palliativmedizinische Begleitung leistet das Palliativnetz Peine gemeinsam mit allen an der Versorgung Beteiligten. Im Palliativnetz Peine besteht das Palliative Care Team aus den Koordinatorinnen, den Ärzten mit der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin und den Palliative Care Fachkräften aus den ambulanten Pflegediensten. In Zusammenarbeit mit allen an der palliativen Begleitung des Patienten Beteiligten behandelt ein multiprofessionelles Team die Patienten umfassend und ganzheitlich und begleitet die Schwerkranken, Sterbenden und ihre Angehörigen.

Im Palliativnetz haben sich Ärzte, Pflegedienste, die Hospizbewegung Peine, Physiotherapeuten, Apotheken, Seelsorger und stationäre Einrichtungen wie Seniorenheime und das Klinikum Peine zusammengeschlossen. Wir verstehen uns als Ergänzung und Entlastung der bestehenden Hilfesysteme und der hausärztlichen Versorgung. Das Palliativnetz Peine möchte vorhandene Angebote vernetzen und damit eine konsequente palliative Betreuung in Peine erreichen. Beratungsgespräche führen wir gemeinsam mit der Hospizbewegung Peine ehrenamtlich durch.
Nach einem persönlichen Erstkontakt durch die Koordinatorinnen und den Palliativmediziner entscheiden wir gemeinsam mit dem behandelnden Hausarzt, ob die Beantragung einer spezialisierten ambulanten Palliativversorgung bei der Krankenkasse möglich und sinnvoll ist.

Eine Palliative Care Fachkraft und eine Palliativmediziner aus dem Palliativnetz Peine stehen dann für Beratung und konkrete Hilfestellung im Rahmen einer 24-Stunden-Rufbereitschaft zur Verfügung.

Das Palliativnetz Peine e.V.  befindet sich im Klinikum, Virchowstraße 8h, 31224 Peine.

Telefon: 0 51 71 59 01 89

Selbsthilfegruppen

Die KISS ist eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zum Thema „Selbsthilfe“.

In Peine sind derzeit ca. 60 Gruppen und Initiativen im Selbsthilfebereich aktiv. Bundesweit engagieren sich rund 70.000 – 100.000 Selbsthilfegruppen mit rund 3,5 Millionen Mitwirkenden. Sie bilden ein Netz gegenseitiger Hilfe und unterstützen sich bei gesundheitlichen und sozialen Schwierigkeiten.

Unser Angebot an alle Interessierten:

Information und Aufklärung über Selbsthilfe

  • Beratung und Vermittlung von Interessierten (lokal, regional und bundesweit)
  • Pädagogische, organisatorische und finanzielle Bratung von Selbsthilfegruppen, -initiativen und –organisationen
  • Gründungsberatung
  • Vernetzung und Koordination der Peiner Selbsthilfegruppen
  • Informationsmaterialien, Arbeitshilfen und Räume
  • Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit

Außerdem bieten wir folgende weiterführende Hilfen an: 

  • Allgemeine Sozialberatung
  • Gemeinsames Frühstück (jeden 1. Montag im Monat von 10.00 – 12.00 Uhr) 

Wie können Selbsthilfegruppen unterstützen?

In Selbsthilfegruppen treffen Sie Menschen, die eine ähnliche Lebenssituation haben. Es gibt Gruppen für Betroffene und Angehörige (als Eltern, Kinder, Lebens-/Ehepartner, Großeltern usw.). In Gesprächen und bei gemeinsamen Aktivitäten werden Erfahrungen sowie Informationen ausgetauscht. Es können Kontakte geknüpft und gemeinsame Interessen vertreten werden. Dabei ist Selbsthilfe in der Regel ein kostenfreies und freiwilliges Angebot. Dies schafft einen besonderen Raum von Verständnis, Akzeptanz und gegenseitiger Hilfe. 

Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KISS) des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Nds. e.V. 

Bodenstedtstr. 11, 31224 Peine
Telefon: 0 51 71 9 40 95 60
Fax: 0 51 71 9 40 95 63
E-Mail: selbsthilfe-peine@paritaetischer.de
Internet: Selbsthilfe Peine

Bürozeiten:

Mo, Mi, Do  von 9.00 bis 12.00 Uhr
Mi auch von 14.00 bis 16.00 Uhr