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Auszug - Qualitätsberichte - Berichte der Aufgabenwahrnehmer  

Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 7
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 06.10.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 18:15 Anlass: Sitzung
Raum: Mensa des Gymnasiums am Silberkamp
Ort: Am Silberkamp 30, 31224 Peine
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Herr Zilling teilt mit, dass die Berichte der Gemeinden über die Qualität der Kindertagesstätten fast vollständig vorliegen. Die entsprechende Arbeitsgruppe beschäftigt sich weiterhin intensiv mit der Thematik. Er verweist auf den übersandten Entwurf der Berichtsstruktur, der  aktuell die Grundlage für die Erstellung der Berichte ist. Ebenso finden Gespräche zwischen dem Jugendamt und den Gemeinden statt. Für eine der nächsten Sitzungen ist die Vorlage eines Gesamtberichts, inklusive regelmäßiger Fortschreibung, angedacht.

Der Ausschuss geht davon aus, dass jeweils im ersten Halbjahr eine aktualisierte Übersicht vorliegt.

Der Jugendhilfeausschuss diskutiert anschließend umfassend über die Verantwortlichkeiten zwischen dem Landkreis und den Gemeinden in Bezug auf die Bereitstellung von KiTa-Plätzen. Im Zentrum der Diskussion steht dabei vor allem die Gesamtverantwortung des Landkreises zur Schaffung einer ausreichenden Anzahl an KiTa-Plätzen.

Der Rechtsanspruch und eventuelle Schadensersatzansprüche bei Nichterfüllung dieser Verpflichtung richten sich dabei gegen den Landkreis, während dieser auf die Umsetzung durch die Gemeinden angewiesen sei. Herr Zilling verweist auf die neu erstellte Übersicht der Kindertagesstättenplatzversorgung. Grundlage dafür ist eine Vereinbarung, die aus Sicht der Gemeinden noch verbesserungswürdig ist. Es wird dabei festgestellt, dass einige Gemeinden nicht genügend KiTa-Plätze vorhalten. Es wird gefragt, wie der Landkreis zu agieren hat, um zukünftige Besserungen verzeichnen zu können. Die kooperative Zusammenarbeit mit den Gemeinden wird dabei als geeigneter Lösungsansatz eingeschätzt.

KTA Herr Burgdorf spricht in diesem Kontext auch Problematiken bezüglich der Attraktivität des Landkreises Peine und die Notwendigkeit einer Ausbildungsvergütung für angehende Erzieher in der vierjährigen Ausbildung an.

Frau Fiebich-Mallwitz fasst bezugnehmend darauf zusammen, dass adäquate Rahmenbedingen für KiTas, sowohl in Form von angepassten Entgelten für Erzieherinnen und Erzieher, als auch in Form der Schaffung von Anreizen der Berufswahl mittels Berufsausbildungsvergütung, leider noch nicht ausreichend gegeben seien.