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Auszug - Dachflächenkataster für Photovoltaikanlagen auf kreiseigenen Immobilien  

2. Sitzung des Ausschusses für Bauen und Liegenschaften
TOP: Ö 9
Gremium: Ausschuss für Bauen und Liegenschaften Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 26.04.2022 Status: öffentlich
Zeit: 17:00 - 18:41 Anlass: Sitzung
Raum: Konferenz- und Schulungszentrum Landkreis Peine
Ort: Werner-Nordmeyer-Str. 13, 31226 Peine
Zusatz: Es wird gebeten, bis zum Einnehmen des Sitzplatzes eine medizinische Maske oder FFP2-Maske zu tragen.
2022/051
Dachflächenkataster für Photovoltaikanlagen auf kreiseigenen Immobilien
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage
Federführend:Immobilienwirtschaftsbetrieb Bearbeiter/-in: Becker, Angela
 
Wortprotokoll

Es wird auf die angehängte Präsentation und die ausgeteilte Broschüre verwiesen. In der Präsentation und der Broschüre werden die Anlagen und Potentiale für die Errichtung aufgeführt, die Systematik besprochen sowie Überlegungen bei der Errichtung einer Anlage erläutert.

 

Der Immobilienwirtschaftsbetrieb ist in diesem Bereich seit mehreren Jahren aktiv und hat beispielsweise im letzten Jahr 2 Anlagen für ca. 100.000,00 € mithilfe des Klimaschutzfonds errichtet. Die Zielgröße soll in den nächsten Jahren gehalten werden

 

Herr KTA Belte fragt nach Fördermöglichkeiten und spricht sich dafür aus so viel wie möglich zu bauen und dabei auch das Thema der Speicherung zu beachten.

 

Herr Schrader antwortet, dass Fördermöglichkeiten laufend durch die Verwaltung im Fachdienst Finanzen untersucht werden.

 

Speichermedien sind aktuell leider noch teuer und haben eine vergleichsweise kurze Lebensdauer. (ca. 10 Jahre) Hierdurch ergibt sich eine längere Amortisationsdauer und vergleichend eine unwirtschaftlichere Lösung.

 

Die wirtschaftlichste Lösung ist es Anlagen zu erstellen, wo ein 100% Eigenverbrauch stattfindet.

Am besten sind hierfür dimensionierte Anlagen, sodass keine überschüssige Energie in das Netz eingespeist wird (unwirtschaftlicher als Eigenverbrauch) und damit keine Umsatzsteuer gezahlt werden muss. Aus Sicht von Herrn Schrader eignen sich hier insbesondere Standorte mit Hallenbädern, da hohe elektrische Energieverbräuche stattfinden.

 

 

Die Präsentation und die ausgeteilte Broschüre werden dem Protokoll angehängt.

 

Frau KTA Waldeck sagt, dass der Landrat seine mündliche Zusage für die Errichtung von mehr PV-Anlagen gegeben hat. Aufgrund der Abarbeitung von 2 Anlagen im Jahr 2021 und der freien Mittel in Höhe von 100.000,00 € fragt sie sich, ob in diesem Jahr mehr möglich ist.

 

Herr Schrader sagt, dass 200.000,00 € durch die Haushaltsreste in Höhe von zusätzlich 100.000,00 € zur Verfügung stehen und 3 Anlagen gebaut werden können. Er gibt aber zu bedenken, dass vermutlich aufgrund der aktuellen Marktsituation (mangelnde Verfügbarkeit von Modulen, fehlende Fachplaner) sich der Bau verzögern könnte.

 

Herr KRB Mews regt an, unterstützend auch mittels Budgetansätzen Anreize vor Ort zu schaffen, da aufgrund der hohen Nachfrage selbst Bundesfördertöpfe innerhalb von kurzer Zeit leer sind.