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Auszug - Informationen der Verwaltung  

4. Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung, zentrale Verwaltung und Feuerschutz
TOP: Ö 16
Gremium: Ausschuss für Gleichstellung, zentrale Verwaltung und Feuerschutz Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 28.11.2022 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 18:08 Anlass: Sitzung
Raum: Mensa des Schulzentrum Ilsede
Ort: Am Schulzentrum 35, 31241 Ilsede
 
Wortprotokoll

EKRin Conrady greift die von Fachdienstleiter Hornemann angesprochenen Themen Corona Pandemie, Flüchtlings- und Energiekrise kurz auf und kommt auf den Antrag zum Gemeindenotfallsanitäter zu sprechen, welcher als Thema nächstes Jahr in den Sitzungslauf gegeben wird. Dazu äert sie, dass der Rettungsdienst sich aktuell in einer prekären Situation befindet und bei zu vielen Bagatellen gerufen wird, so dass zwingend eine Entlastung erfolgen muss. Sie berichtet, dass man bereits mit Kostenträgern im Gespräch ist, aktuell Unterlagen und Projekte gesammelt werden.

 

Dazu spricht KTA van Leeuwen die mobilen Retter an und erfragt, ob diese nicht eine Möglichkeit zur Entlastung darstellennnten.

EKRin Conrady übergibt das Wort an Herrn Voges, damit dieser das Thema Gemeindenotfallsanitäter etwas genauer darstellen kann.

 

Herr Voges berichtet über die aktuelle Situation und die steigenden Einsatzzahlen. Das Verhalten der Bevölkerung hat sich dahingehend geändert, nicht mehr nur bei akuter Lebensrettung den Rettungsdienst zu rufen. Er schildert zudem die schlechtere Abrechnungsmöglichkeit der Krankenhäuser im Vergleich zu Hausärzten.

Der Gemeindenotfallsanitäter ist ein speziell weitergebildeter Notfallsanitäter, der rechtssicher ist und Entscheidungen z. B. über einen „Nicht-Transport“ treffen kann, um für eine Entlastung zu sorgen. Der Bedarf re seiner Meinung nach rund um die Uhr vorhanden, aktuell gibt es jedoch bereits im normalen Dienstbetrieb einen Personalmangel.

 

EKRin Conrady ergänzt abschließend, dass mobile Retter bei einem Notfall im nahen Umkreis benachrichtigt werden, um lebenserhaltende Sofortmaßnahmen zu beginnen und um wertvolle Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu gewinnen. Sie können deshalb nur als Ergänzung und nicht als Entlastung gesehen werden.