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Auszug - Präventive Förderung von Schülerinnen und Schülern mit schulischen Leistungsdefiziten im Sekundarbereich I  

Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport
TOP: Ö 13
Gremium: Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 14.05.2009 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:30 - 18:39 Anlass: Sitzung
Raum: Aula des Julius-Spiegelberg-Gymnasiums Vechelde
Ort: Berliner Straße 45, 38159 Vechelde
2009/085 Präventive Förderung von Schülerinnen und Schülern mit schulischen Leistungsdefiziten im Sekundarbereich I
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Fachdienst Schule, Kultur, Sport Bearbeiter/-in: Angerer, Iris
 
Wortprotokoll

Herr KTA Fechner erklärt, dass die Aussage, es handelt sich dabei um eine Landesaufgabe, unstrittig ist

Herr KTA Fechner erklärt, dass die Aussage, es handelt sich dabei um eine Landesaufgabe, unstrittig ist. Nichtsdestotrotz wurden letztes Jahr 70 Schüler/innen ohne Hauptschulabschluss aus dem BVJ entlassen. Für diese Menschen ist präventive Förderung sehr wichtig. Damit würde man auf lange Sicht Kosten sparen. Er macht deutlich, dass er die Inhalte der Vorlage nicht akzeptiert und erkundigt sich, wie denn weiter verfahren werden soll.

 

Herr EKR Heiß stimmt zu, dass in bestimmten Bereichen sicher Defizite sind, das steht außer Frage. Aber wenn bei der Schulleiterbefragung kein Handlungsbedarf geäußert wird, gibt es auch keine Handlungsalternativen für den Landkreis. Weiterhin erklärt er, dass der präventive Gedanke durchaus gut ist, aber auch die finanzielle Lage des Landkreises nicht vergessen werden darf.

 

Herr KTA Girnth ist auch der Ansicht, dass der Landkreis sich stark engagiert und nennt einige Beispiele, wie die Kompetenzagentur oder Labora. Die präventive Förderung im Schulbereich ist schwieriger, weil hierfür mehr Lehrerstunden benötigt werden, was nicht Aufgabe des Landkreises ist und worauf der Landkreis keinen Einfluss hat.

 

Herr KTA Plett erinnert sich gut an die anfänglichen Diskussionen und ist der Ansicht, dass es die genannten 70 Schüler/innen ohne Hauptschulabschluss ggf. gar nicht gibt. Herr Dr. Buhmann hatte seinerzeit erwähnt, dass die Zahl strittig ist.

 

Herr Kreinjobst findet den Vorschlag der präventiven Förderung gut, ist aber der Meinung, dass hier mit dem Land gesprochen werden muss. Es kann nicht alles auf den Landkreis abgeschoben werden.

 

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, wird der Beschluss gemäß Vorlage mit einer Gegenstimme und drei Enthaltungen gefasst.