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Auszug - Fortführung des Projektes „Abschlussquote erhöhen - Berufsfähigkeit steigern“  

Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport
TOP: Ö 10
Gremium: Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 22.04.2010 Status: öffentlich
Zeit: 16:45 - 18:30 Anlass: Sitzung
Raum: Seniorentagesstätte Bortfeld
Ort: Opferhöfe 10, 38176 Wendeburg
2010/056 Fortführung des Projektes „Abschlussquote erhöhen – Berufsfähigkeit steigern“
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Fachdienst Schule, Kultur, Sport Bearbeiter/-in: Angerer, Iris
 
Wortprotokoll

Herr EKR Heiß berichtet von dem Projekt der Mühlenbergschule – Hauptschule – in Edemissen, welches bisher sehr erfolgreich war

Herr EKR Heiß berichtet von dem Projekt der Mühlenbergschule – Hauptschule – in Edemissen, welches bisher sehr erfolgreich war. Leider wird dieses Projekt zum Ende des Schuljahres beendet. Die Mühlenbergschule hat die Fortführung des Projektes beantragt und den Landkreis Peine um Finanzierungsunterstützung gebeten. Dies muss der Landkreis aber aufgrund seiner finanziellen Situation ablehnen.

 

Herr Fritsch, Schulleiter der Mühlenbergschule in Edemissen, stellt sich als Nachfolger von Herrn Köhler vor. Er berichtet von dem Projekt, welches als sehr erfolgreich zu bewerten ist. Er kann nicht einsehen, dass so etwas nun nicht fortgeführt werden soll. Die Schule ist bereit, die Stunden dafür selber zur Verfügung zu stellen. Allerdings wird eine Sozialpädagogische Kraft benötigt, welche durch den Landkreis finanziert werden müsste. Darauf ist die Schule angewiesen, dieses können die Lehrkräfte nicht leisten. Er betont, dass die Schule seit drei Jahren sehr gute Erfahrungen mit dem Projekt gesammelt hat und es sehr gerne fortführen würde. Er bittet den Ausschuss das erfolgreiche Projekt nicht aus Kostengründen abzulehnen.

 

Herr KTA Konrad sieht die finanzielle Situation des Landkreises, ist jedoch der Ansicht, dass solche Maßnahmen unterstützt werden sollten. Die SPD beantragt, den Beschluss in der vorliegenden Form nicht zu fassen und bittet zu prüfen, aus welchen Mitteln eine Finanzierung möglich wäre. Die Bundesagentur für Arbeit trägt 50 % der Kosten einer Sozialpädagogin/eines Sozialpädagogen. Seiner Meinung nach ist es sehr wichtig Jugendliche zu fördern und das Projekt ist eine sehr gute Chance für die Schüler/innen.

 

Auch Herr KTA Franz ist der Ansicht, dass die Erfolgszahlen für sich sprechen. Langfristig spart der Landkreis Peine die hier ausgegebenen Kosten an anderer Stelle mehrfach wieder ein.

 

Frau KTA Weyberg möchte ebenfalls eine Lösung finden, die dieses Projekt erhält. Ihr Vorschlag ist, die Verwaltung sollte versuchen, die Wito, die Sparkasse sowie das Kultusministerium für eine finanzielle Unterstützung zu gewinnen. Außerdem wäre ihrer Meinung nach auch zu prüfen, ob Synergien an anderen Schulen und Ganztagszentren evtl. genutzt werden können.

 

Herr KTA Michael vertritt ebenfalls die Auffassung, dass hier eine Unterstützung erfolgen muss, schließlich investiert der Landkreis Peine auch woanders, wie z.B. in das Bauernhausmuseum, was auch von großer Bedeutung ist. Aber dann kann hier, wo es um Jugendliche und wesentlich geringere Kosten geht, nicht die Unterstützung aufgrund der finanziellen Situation versagt werden.

 

Herr KTA Fechner bittet um Klärung der tatsächlichen Kosten, die in der Vorlage und der Presse nicht übereingestimmt haben.

 

Herr EKR Heiß informiert, dass es sich bei den Kosten um KGSt-Werte für einen Arbeitsplatz handelt.

 

Aufgrund der offensichtlich einheitlichen Meinungen im Fachausschuss schlägt Herr EKR Heiß vor, einen Beschluss mit geändertem Beschlussvorschlag, der wie folgt lautet:

 

„Der Kreisausschuss stimmt der Übernahme der Kosten für die Fortführung des Projektes zu“

zu fassen und ihn in den KA zur Entscheidung zu verweisen.

 

Frau KTA Weyberg gibt zu bedenken, dass ihre vorgeschlagenen Lösungen bis zu der KA-Sitzung zu prüfen und einzuarbeiten sind, damit im KA nicht vor derselben Vorlage gesessen und entschieden werden muss.

 

Herr KTA Fechner erkundigt sich noch einmal, ob die Bundesagentur für Arbeit sich an den Kosten beteiligt, was von Herrn Göldner als wahrscheinlich eingeschätzt wird.

 

Herr Fritsch gibt noch zu bedenken, dass die Bundesagentur für Arbeit dieses Projekt für 2 Jahre unterstützen würde, die Schule jedoch dieses Projekt langfristig, also auch darüber hinaus betreiben möchte, so dass hier im weiteren Verlauf nach anderen Möglichkeiten gesucht werden müsste.

 

 

 

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen zu diesem Tagesordnungspunkt vorliegen, wird der Beschluss in der vorgeschlagenen geänderten Form vom Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport einstimmig gefasst.

 

 

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