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Auszug - Projekt ,Stromspar-Check´  

Ausschuss für Frauen, Arbeit und Soziales
TOP: Ö 6
Gremium: Ausschuss für Frauen, Arbeit und Soziales Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mo, 17.05.2010 Status: öffentlich
Zeit: 16:30 - 18:53 Anlass: Sitzung
Raum: Gr. Sitzungssaal
Ort: Gr. Sitzungssaal
 
Wortprotokoll

Fachdienstleiter (im Folgenden werden männliche und weibliche Fachdienstleitungen als FDL bezeichnet) Sommer als Vertreter von Fachbereichsleiter Dr

Fachdienstleiter (im Folgenden werden männliche und weibliche Fachdienstleitungen als FDL bezeichnet) Sommer als Vertreter von Fachbereichsleiter Dr. Buhmann begrüßt Herrn Gerhard Nolte vom ‚Caritasverband für den Landkreis Peine e.V.’ (im Folgenden ‚Caritas’ genannt) sowie dessen Begleiter/innen, mit denen er das ‚Projekt Stromspar-Check’ vorstellen will.

 

Herr Nolte bedankt sich für die Möglichkeit, die bisherigen Ergebnisse und Erfahrungen mit dem Ende des Jahres 2009 angelaufenen Projekt im Ausschuss vorstellen zu können. Anschließend stellt er die Ziele vor, die sich in die vier Bereiche Arbeitsmarktpolitik, Sozialpolitik, Umweltpolitik und Bildungspolitik aufteilen lassen. An dem Projekt beteiligen sich die ‚Kommunale Umwelt Aktion’ (UAN), der Fachdienst Arbeit des Landkreises Peine sowie der Caritas. Anschließend gibt Herr Nolte einen kurzen Abriss über die Entstehungsgeschichte des Projektes. Zum Abschluss seines Vortrages lobt er ausdrücklich die Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Arbeit.

 

 

 

Frau Silke Nolting von der UAN erläutert, dass die Qualifizierung der Langzeitarbeitslosen in die Zuständigkeit des ‚Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands e.V. falle. Für den Landkreis Peine sei daher die Zuständigkeit der UAN gegeben. Anschließend stellt sie die Inhalte der Schulungen vor und erläutert anschließend die Qualitätskontrolle durch den Trainer sowie durch die Regionalkoordination.

 

Herr Nolte fährt fort und zeigt zunächst auf, wie die Akquirierung von Haushalten vorgenommen werde. Anschließend wird der Ablauf eines ersten Hausbesuches sowie eines Zweitbesuches dargestellt. Bislang seien 293 Haushalte erfasst und davon 213 Checks durchgeführt worden. Dabei seien rund 1.700 Soforthilfen im Wert von 9.000 Euro ausgegeben worden, was zu geschätzten Einsparungen zwischen 70.000 Euro und 125.000 Euro führen könne. Bei einer Hochrechnung auf acht Jahre würde sich ein Einsparvolumen in Höhe von rund 220.000 Euro ergeben. Für den Landkreis Peine habe das Projekt mehrere Vorteile: Zunächst würde sich der Verbrauch von Wasser verringern. Zudem könne eine Sensibilisierung der Haushaltsangehörigen erreicht werden. Beides würde sich vorteilhaft auf die Höhe der Nachzahlungsbeträge auswirken. Angesichts dieser Vorteile werde derzeit über eine Ausweitung des Projekts auf die Heizkosten nachgedacht. Als Perspektive nennt Herr Nolte fünfhundert durchgeführte Checks bis zum Jahresende.

 

Herr Konrad Meynberg übernimmt und erklärt, dass die praktische Durchführung des Projekts durch acht Männer und eine Frau erfolge. Es werde dabei in 2er-Teams gearbeitet. Die Akquirierung erfolge beispielsweise durch einen Informationsstand im Eingangsbereich des Fachdienstes Arbeit sowie durch Faltblätter bei der Peiner Tafel.

 

Herr Oliver Heller beschreibt die Vorgehensweise bei der Auswertung der im Rahmen des Erstbesuches gesammelten Daten. Anschließend zeigt er das Zustandekommen der Sparvorschläge auf und erläutert deren Vorstellung im Rahmen des Zweitbesuches.

 

KTA Plett wünscht zu wissen, wie in den Haushalten auf das Team reagiert werde.

 

Herr Heller antwortet, dass die Reaktionen positiv seien. Da man gleich zu Anfang auf die Kostenfreiheit hinweisen würde, könnten keine diesbezüglichen Ängste vor einer Rechnung aufkommen.

 

Herr Nolte ergänzt, dass alle Termine vorbereitet werden, die Teams also nicht unvermittelt vor der Tür stehen würden.

 

KTA Schlaugat fragt nach, wie Leute reagieren, wenn sie gesagt bekommen, dass ihr Kühlschrank zu viel Energie verbrauche. Sie will wissen, was dann passiere.

 

Herr Heller erklärt, dass die Haushalte eine Erklärung zur Adressenfreigabe für Förderprogramme unterschreiben können. Wenn sie das tun sollten, würden sie in einer Datei geführt, auf die bei Auflage eines Förderprogramms, unabhängig vom Initiator, zurückgegriffen und die Adresse weitergegeben werden könne.

 

Herr Nolte fügt hinzu, dass mit dem Projekt nur Sparpotenziale aufgezeigt werden können, aber die konkrete Hilfe könne nur im Einzelfall erfolgen. Das Projekt ‚Stromspar-Check’ könne nur Informationen geben und Potenziale aufzeigen.

 

 

 

 

 

 

 

Bürgervertreter (im Folgenden werden männliche und weibliche Bürgervertreter als BV bezeichnet) Arnold betont, dass es sich um ein interessantes Projekt handle, aber zu einigen der dabei erteilten Ratschläge würden auch andere Meinungen von Installateuren bestehen. Es seien daher auch besondere regionale Faktoren zu berücksichtigen, wie beispielsweise der Härtegrad des Wassers.

 

Da keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, dankt der Vorsitzende, KTA Möhle, den Vortragenden und schließt diesen Tagesordnungspunkt.