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Auszug - Eigenverantwortliche Schule  

Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport
TOP: Ö 8
Gremium: Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 12.07.2007 Status: öffentlich
Zeit: 16:30 - 19:45 Anlass: Sitzung
Raum: Sonstige Räume
Ort: Burgstr. 1, 31224 Peine
2007/075 Neue Schulverfassung ab Schuljahr 2007/2008
hier: Eigenverantwortliche Schule
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage
Federführend:Fachdienst Schule, Kultur, Sport Bearbeiter/-in: Angerer, Iris
 
Wortprotokoll

Frau Heilmann-Eschemann begrüßt zu diesen Tagesordnungspunkten Herrn Stolle, Herrn Stein und Herrn Wodarz

Frau Heilmann-Eschemann begrüßt zu diesen Tagesordnungspunkten Herrn Stolle, Herrn Stein und Herrn Wodarz.

 

Herr Stolle stellt sich vor und beginnt mit einer Präsentation über die Eigenverantwortliche Schule und den Qualitätsvergleich in Bildungsregionen und Netzwerken. Mit dem Vortrag soll die Grundidee vorgestellt und der Aufbau erläutert werden. Dabei soll nicht nur auf Peine, sondern auf die Region eingegangen werden. Die Idee des Projektes sei, aus dem Blickwinkel des Kindes bzw. des Jugendlichen zu schauen, mit wem es in seinem Leben in Kontakt geriete, wie zum Beispiel Eltern, Kindergarten, Schule, Ausbildung usw. Die Kinder begegnen Bildungseinrichtungen verschiedenster Art. Seit 2005 sind 45 Schulen in diesem Projekt eingebunden. Weitere Schulen wurden in diesem Zusammenhang angeschrieben. Im Jahre 2009 wird das Projekt von Landesseite beendet. Der Landkreis Peine ist mit 17 % seiner Schulen in dem Projekt involviert. Die Schulen sind nach Schulformen aufgeteilt. Kindergärten seien auch bei dem Projekt auch inbegriffen. Die Grundschulen sollen mit den weiterführenden Schulen zusammenarbeiten. Es stelle sich die Frage, wo man den Schulen unter die Arme greifen könne, damit diese besser zusammenarbeiten können. Alle Bereiche hängen zusammen. Er berichtet weiter, dass die Schulen selbst über Maßnahmen entscheiden können. Aus dem Regionalen Entwicklungsfond können verschiedene Maßnahmen gezahlt werden. Für die Schulen sollten Schulungen angeboten werden. Ziel sei, dass alle Schüler von Grundschulen auf dem gleichen Stand stehen sollen. Es sollen die gleichen Tests geschrieben und gleiche Standards geschaffen werden, damit es keinen Unterschied zwischen den Schülerinnen und Schülern aus den Grundschulen gibt, wenn sie auf weiterführende Schulen kommen.

 

Diese Präsentation von Herrn Stolle ist dem Protokoll als Anlage beigefügt.

 

Nach dem Vortrag bedankt sich Herr Stolle für die Aufmerksamkeit.

 

Frau Heilmann-Eschemann erkundigt sich daraufhin, ob noch Fragen bestünden. Dies ist nicht der Fall, sodass das Wort an Herrn Stein erteilt wird.

 

Herr Stein möchte das Thema am Beispiel des Gymnasiums Vechelde konkretisieren. Er berichtet vorerst grundsätzlich von seiner Schule, die am 19.08.2004 eröffnet wurde. Für das kommende Schuljahr seien 681 Schülerinnen und Schüler angemeldet, die in 5 Klassen unterrichtet werden. Lengeder Schüler/ innen werden nicht mehr aufgenommen. Durch die Vechelder Baugebiete werden es immer mehr Schülerinnen und Schüler, die sich an dem Gymnasium anmelden.

 

In dem Projekt ginge es darum, was Eigenverantwortliche Schule sei und was es für den Landkreis Peine bedeute.

Es gilt zunehmend der Grundsatz nicht nur zu fordern sondern auch zu fördern. Im Mittelpunkt stehe die individuelle Förderung und der Vergleich, denn klassische Arbeiten gibt es in dieser Weise nicht mehr. Bestimmte Standards für mehr Transparenz seien geschaffen. Herr Stein macht weitere Ausführungen anhand seiner Präsentation.

 

Auch dieser Vortrag von Herrn Stein ist dem Protokoll als Anlage beigefügt.

 

Herr Wodarz wird zu Wort gebeten. Er kann zu den Vorträgen nichts mehr ergänzen, da schon alles Wichtige gesagt wurde.

 

Herr KTA Fechner erkundigt sich zu den Vorträgen, warum die Eltern nicht erwähnt würden.

 

Herr Stolle entgegnet, es gäbe drei reflektierenden Parteien und zwar Eltern, Schüler und Lehrer, die in der Steuergruppe enthalten wären. Ein Elternvertreter sei auch dabei. Grundsätzlich würden Eltern immer beteiligt werden.

 

Herr KTA Fechner erkundigt sich nach der Qualifizierung der Eltern, woraufhin Frau KTA Heilmann-Eschemann erklärt, dass erst mal eine Plattform geschaffen werden müsse, damit alle auf einem Stand seien und alle wüssten worüber gesprochen werde.


Daraufhin wird die Vorlage 75/2007 vom Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport zur Kenntnis genommen.

 

Herr KTA Fechner erkundigt sich, wie der Schulträger an den Sitzungen bei der Einführung der Eigenverantwortlichen Schule teilnehmen wird. Weiterhin bittet er darum, über das Schulprogramm der Schulen in der Trägerschaft des Landkreises informiert zu werden.

 

Herr EKR Heiß erklärt, sich über das Schulprogramm zu erkundigen und dann die Informationen weiter zu geben.

Weiterhin führt er aus, dass 26 Schulen in der Trägerschaft des Landkreises seien. An allen Sitzungen der Schulvorstände soll teilgenommen werden. Telnehmen werden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Verwaltung. Ggf. müsste nachgerüstet werden.

 

Frau KTA Weyberg fügt hinzu, dass man nichts überstürzen und erst mal schauen sollte wie es läuft. Dann könne man immer noch entscheiden, ob wirklich an jeder Sitzung teilgenommen werden müsse. Außerdem fügt sie hinzu, dass derjenige, der teilnimmt auch vergleichen können sollte, deshalb sei es besser, wenn nicht immer jemand anders teilnimmt.

 

Herr EKR Heiß sichert zu, dass in den Vorständen immer jemand präsent sein würde, jedoch würden die Teilnehmenden aufgeteilt werden müssen.

 

Frau KTA Heilmann-Eschemann erfragt die Zustimmung zur Vorlage 77/2007. Diese wird einstimmig beschlossen.