19.08.2025 - 6 Gesundheitsberichterstattung Gesundheitsförderu...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Datum:
- Di., 19.08.2025
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Informationsvorlage
- Federführend:
- Fachdienst Gesundheitsamt
Wortprotokoll
Frau Brasse aus dem Gesundheitsamt stellt zunächst ihre Aufgabe als Geschäftsführung im ‚Peiner Bündnis gegen Depression‘ und als Koordinatorin der Gesundheitsregion vor. Es folgt eine Übersicht bezüglich der Mitarbeit in diversen Arbeitskreisen. Daran schließt sich eine Darstellung der Struktur des ‚Bündnisses gegen Depression‘ an. Es folgen Darstellungen von verschiedenen Aktivitäten (Öffentlichkeitsveranstaltungen) zum Thema Depression. Mit diesen Aktivitäten soll in der Bevölkerung das Bewusstsein für diese Krankheit gestärkt und das Thema enttabuisiert werden sowie die Aufmerksamkeit darauf gelenkt werden, dass es viel mehr Betroffene als üblicherweise gedacht gibt. Es werden Hilfsmöglichkeiten im Landkreis Peine aufgezeigt. An diese Ausführungen schließt sich eine Betrachtung der Struktur der Gesundheitsregion an. Es folgt eine Darstellung verschiedener Aktivitäten (Fachtage, Projekte und Öffentlichkeitsveranstaltungen zur Gesundheitsprävention), die im Rahmen der Gesundheitsregion stattgefunden haben. Das aktuelle Projekt der Gesundheitsregion ist der sogenannten ‚Glückskoffer‘, der die psychische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und pädagogischen Fachkräften in sozialen Einrichtungen sowie im Bildungsbereich unterstützen soll. Es gibt aktuell zielgruppenspezifisch ausgestattet sechs unterschiedliche Koffer. Sie werden gut angenommen und erste Erfolge seien sichtbar.
Frau Christine Peukert stellt sich als Kitafachberaterin vor und unterstützt den Einsatz der ‚Glückskoffer‘. Sie berichtet von ihren Erfahrungen und betont die Notwendigkeit einer Gesundheitserziehung für Kinder. Dabei müsse das Wohlbefinden in den Blick genommen und zu diesem Zweck ein niedrigschwelliges Angebot vorgehalten werden. Sie unterstreicht, dass die Ausgangssituation und die Notwendigkeiten im schulischen Bereich denen in der Kita ähnlich seien. Sie stellt fest, dass in diesem Bereich weder Geld noch materielle Güter hilfreich seien, dafür aber gute Kontakte zu Menschen einen sehr hohen Stellenwert hätten.
KTA Plett merkt an, dass der erste Schritt der Hinweis auf das Problem sei. Dieser Schritt sei nun erfolgt, sodass sich der zweite Schritt anschließen müsse. Deshalb stellt er die Frage, ob nach dem Erkennen eines Problems bei einem Menschen für diesen im Landkreis Peine genug Möglichkeiten für eine medizinische Behandlung zur Verfügung stehen würden.
Frau Brasse bejaht dies und benennt Ansprechpartner/innen.
DL Prof. Dr. Friedrich ergänzt, dass es hinsichtlich der Versorgung des Angebotsumfangs unterschiedliche Einschätzungen gebe. Sie verweist auf das Team des Gesundheitsamtes, welches um eine Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie sowie um eine Sozialpädagogin aufgestockt worden sei, um das Angebot des Sozialpsychiatrischen Dienstes (SpDi) um ein Angebot speziell für Kinder und Jugendliche Im Landkreis Peine zu erweitern. Das Angebot werde gut angenommen.
Da zu diesem Tagesordnungspunkt keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, schließt der Voritzende, KTA Marotz, diesen Punkt.
