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ALLRIS - Auszug

01.09.2025 - 6 Stand der digitalen Transformation (Digitalisie...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

 

RL Friehe (Referat für Digitalisierung und Infrastrukturprojekte) bedankt sich für die Möglichkeit, eine Präsentation zum Thema Digitalisierung und KI vorzustellen.

Er erläutert einleitend die tiefgreifende Bedeutung der digitalen Transformation. Diese betrifft alle Prozesse in der Verwaltung, bei denen digitale Technologien eingesetzt werden können. Herr Friehe hebt hervor, dass es hierbei nicht nur um die reine Digitalisierung von analogen Prozessen gehe, sondern auch darum, Geschäftsmodelle, Arbeitsweisen, Strukturen, Unternehmenskultur, Zusammenarbeit und Kommunikation insgesamt anders zu betrachten. Da es sich hierbei um einen Wendepunkt in der Arbeitsweise der Verwaltung handelt, ist es wichtig, dass dies auf allen Ebenen in der Verwaltung umgesetzt wird.

 

Bezüglich des weiteren Inhalts der Präsentation wird auf die diesem Protokoll beigefügte Power-Point verwiesen.

 

 

KTA Wilke fragt nach, welcher zertifizierte deutsche Anbieter einen Server für die geplante Plattform „KI Middelware“ zur Verfügung stellt. Herr Friehe erwidert, dass es sich um gesicherte Server der deutschen Telekom in Leipzig handelt. EKRin Conrady weist ergänzend darauf hin, dass diese Server eine hohe Sicherheitszertifizierung insbesondere für Sozial- und Gesundheitsdaten besitzen und somit auch sensible Daten gespeichert werden dürfen. Alternativ käme nur noch ein eigener Server in Betracht.

 

Weiterhin erkundigt sich KTA Wilke nach der Nutzung von Microsoft auf der Plattform „KI Middelware“. RL Friehe verneint die Nutzung von Microsoft im Rahmen der „KI Middelware“. Er erläutert, dass die Plattform „KI Middelware“ auf dem Wissen der Verwaltung sowie auf „frei verfügbarem Wissen“ basiert.

 

 

Herr Matuszewski-Komoll erkundigt sich nach etwaigen Kosten, die durch die Digitalisierung von Dienstleistungen, wie zum Beispiel dem Jagdschein, entstehen könnten. Er fragt nach, ob diese Dienstleistungen dann dementsprechend teurer werden und dadurch ein Zuschussgeschäft für den Landkreis darstellen würden. Herr Friehe erläutert, dass keine Gebühren durch die Digitalisierung von Dienstleistungen anfallen werden. Im Gegenteil werden voraussichtlich sogar durch die beschleunigten und optimierten Prozesse Ressourcen und somit auch Geld gespart.

 

EKRin Conrady ergänzt, dass Digitalisierung grundsätzlich eine Investition ist, die der Landkreis angehen müsse, um die Verwaltung flächendeckend zukunftsfähig zu machen. Zudem muss sich die Verwaltung aufgrund des Fachkräftemangels zukünftig darauf einstellen, mit weniger Personal die gleichen Dienstleistungen zu erbringen. Dies kann unter anderem durch automatisierte Standardprozesse unterstützt werden. Es werden derzeit keine Arbeitsplätze abgebaut, sondern durch den Digitalisierungsprozess zunächst neue Arbeitsplätze geschaffen. Synergieeffekte sind voraussichtlich erst in einigen Jahren zu erwarten.

 

 

KTA Wedekind erkundigt sich nach einer Geschäftsprozessdatenbank, auf die die Kommunen untereinander zugreifen und eigene Anpassungen für sich vornehmen können. Herr Friehe bestätigt, dass durch eine Zusammenarbeit mit der Firma PICTURE GmbH eine gemeinschaftliche Datenbank vorhanden sei, in der alle beschriebenen Prozesse der Kommunen abgelegt werden. Auf diese Prozesse können die Kommunen zugreifen und sich gegenseitig austauschen.

 

Abschließend bedankt sich KTA Busse bei RL Friehe.