04.09.2025 - 6 Bericht zur Fehlzeitenstatistik in Schulen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Datum:
- Do., 04.09.2025
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 17:15
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Frau EKR‘in Conrady erläutert, dass der Tagesordnungspunkt zur Fehlzeitenstatistik aufgrund der letzten Sitzung des ABKS auf Nachfrage von Herrn Dr. Frey in die Tagesordnung aufgenommen worden sei. Aufgrund der Abwesenheit von Herrn Dr. Frey sei jedoch kein Vertreter des Jugendamtes zur Erläuterung der vorbereiteten und als Tischvorlage zur Verfügung gestellten Power Point Präsentation in der Sitzung vertreten. Aufkommende Fragen werden an das Jugendamt weitergegeben. Frau EKR‘in Conrady betont in diesem Zusammenhang die beiden unterschiedlichen Verfahren bezüglich der Ordnungswidrigkeit im FD 19 bei Schulabstinenz sowie die präventive Arbeit des Jugendamtes.
Frau KTA Maurer-Lambertz nimmt Bezug auf die Tischvorlage und erkundigt sich nach der Zuverlässigkeit der gemeldeten Zahlen, sowie nach einem Zusammenhang zwischen dem Schulabsentismus und dem Nicht-Erreichen eines Schulabschlusses. Frau EKR‘in Conrady verweist auf das Jugendamt und teilt mit, dass die Teilnahme seitens der Schulen freiwillig sei, das Jugendamt allerdings auch eine hohe Dunkelziffer vermute.
Herr KTA Hebbelmann lobt in diesem Zusammenhang die Mitarbeiter der Verwaltung für die ausgestellten Bußgeldbescheide und verweist auf die Notwendigkeit dieser.
Auf Anregung von Herrn Kimm auch bei der Auswertung die Herkunft zu unterscheiden, um zugeschnittene präventive Angebote anbieten zu können, teilt Herr KTA Hebbelmann mit, dass vor Einleitung eines Bußgeldverfahrens bereits die präventive Angebote durch die Schulen ausgeschöpft sein müssten.
Frau KTA Maurer-Lambertz distanziert sich von der Anfrage nach der Herkunft und betont, dass die Ursachen für Schulabsentismus vielschichtig seien und unabhängig von der Herkunft vorkämen.
Auf Nachfrage von Frau KTA Övermöhle-Mühlbach teilt Herr KTA Hebbelmann mit, dass im Einzelfall geschaut würde, ab wann ein Bußgeldbescheid erlassen würde. Zunächst würden Telefonate mit den Eltern geführt werden. Frau EKR‘in Conrady ergänzt, dass ein Bußgeldverfahren ab dem 3. Fehltag eingeleitet würde, wenn die Schule die Fehlzeiten an Fachdienst 19 melde.
Herr KTA Klinke teilt auf Bitten von Frau KTA Rietz-Heering mit, dass in der Statistik bereits eine geschlechterspezifische Aufteilung gegeben sei. Frau KTA Rietz-Heering stellt fest, dass man aufgrund der vorhandenen Statistik bereits Rückschlüsse über die Fehltage ziehen könne.
Frau KTA Schulz verweist auf die früheren Hausbesuche der Lehrer, um Rückschlüsse auf die Fehltage ziehen zu können und die Hilfe des psychosozialen Dienstes seinerzeit.
Herr KTA Samtlebe bittet darum, dass die Krankmeldungen der volljährigen Schüler ebenfalls zu berücksichtigen seien. In diesem Zusammenhang teilt Herr Lensche mit, dass eine Aufstockung der Sozialarbeiter an den Schulen notwendig sei.
Frau EKR‘in Conrady teilt mit, dass die aufgekommenen Fragen zur Vorlage an das Jugendamt weitergegeben werden.
